Bulgarisch-makedonische Kommission soll außerordentlich tagen

Die bulgarisch-makedonische multidisziplinäre Expertenkommission für historische und bildungsrelevante Fragen trifft sich sechs Mal im Jahr zu Sitzungen. Die bulgarische Seite hätte gerne häufiger Sitzungen und möchte spätestens im September 2019 eine außerordentliche Sitzung durchführen. Hintergrund ist die vom bulgarischen Ministerpräsidenten Bojko Borissow getätigte Äußerung, dass die Kommission bis Ende Oktober 2019 einen Kompromiss zur historischen Person Goce Delčev finden soll.

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Politikum um Sonderstaatsanwaltschaft in Nord-Makedonien

Die Sonderstaatsanwaltschaft war im September 2015 auf Druck der Opposition, der Europäischen Union (EU) und der USA in der Republik Makedonien  eingerichtet worden. Aufgabe dieser ist die Aufklärung und Ahndung von Verbrechen in hohen politischen Ämtern. Das betraf vor allem die national-konservative Regierung unter dem damaligen Ministerpräsidenten Nikola Gruevski von 2006 bis 2016. Im September 2015 haben sich die Parlamentsparteien

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Republik Nord-Makedonien klarer EU-Favorit auf der Westbalkankonferenz in Poznan

Am 05. Juli 2019 fand in Posen / Polen die Westbalkankonferenz statt. Die Staats- und Regierungschefs der Westbalkanstaaten Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nord-Makedonien und Serbien sowie die EU-Mitglieder Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Slowenien und das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland nahmen daran teil. Als Vertreter der Europäischen Union (EU) nahmen außerdem die EU-Außenbeauftragte

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Parlament bestätigt Regierungsumbildung in Nord-Makedonien

Am 27. Juni 2019 hat das Parlament die Ernennung von fünf neuen Ministern und die Entlassung von Finanzminister Dragan Tevdovski in der Republik Nord-Makedonien bestätigt. Vorausgegangen war eine zehnstündige Debatte. Entlassen wurde auch: Hazbi Lika (stellvertretender Ministerpräsident / Umsetzung des Rahmenabkommens), Suheil Fazliu (kommunale Selbstverwaltung), Asaf Ademi (Minister ohne Geschäftsbereich, zuvor als Kulturminister zurückgetreten), Ljupco Nikilovski (Landwirtschaft), Sadula Duraki (Umwelt)

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EU-Rat vertagt Entscheidung zum Beginn von Beitrittsverhandlungen auf spätestens Oktober 2019

Die Entscheidung über den Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien und der Republik Nord-Makedonien soll im Oktober 2019 getroffen werden. Dazu führte der Rat der Europäischen Union (EU) auf seiner Website aus: „In Bekräftigung seiner Schlussfolgerungen vom 26. Juni 2018 begrüße er das historische und beispiellose Prespa-Abkommen und nehme die Empfehlung der Kommission zur Kenntnis, Beitrittsverhandlungen mit der Republik Nord-Makedonien und

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Bulgarisch-makedonische Expertenkommission: Streit um Goce Delčev

Die gemeinsame multidisziplinäre Expertenkommission von Bulgarien und Nord-Makedonien für historische und bildungsrelevante Fragen auf paritätischer Grundlage tagte im Juni 2019. Das Expertengremium soll die gemeinsame Geschichte von Bulgarien und Nord-Makedonien nach objektiven, authentischen und wissenschaftlichen Kriterien bewerten und der Deutungshoheit durch die Politiker entziehen. Historische Ereignisse und Persönlichkeiten sollen aufgrund der vielfältigen Verbindungen zwischen Bulgarien und Nord-Makedonien in der Vergangenheit

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Der Standard: Interview mit dem Außenminister der Republik Nord-Makedonien Nikola Dimitrov

Für den österreichischen Standard führte Adelheid Wölfl ein Interview mit dem Außenminister der Republik Nord-Makedonien Nikola Dimitrov anlässlich des positiven EU-Fortschrittsberichts und der Entscheidung des Europäischen Rates über die mögliche Aufnahme von EU-Beitrittsgesprächen mit der Republik Nord-Makedonien. In dem Interview äußert sich Außenminister Nikola Dimitrov über die EU-Perspektiven der Republik Nord-Makedonien. Das Interview findet sich unter folgendem Link: Dimitrov: „Europäischerer

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Positiver EU-Fortschrittsbericht zu Nord-Makedonien

Der Fortschrittsbericht der Kommission der Europäischen Union (EU) zur Republik Nord-Makedonien fällt sehr positiv aus. Nach Auffassung der EU-Kommission sei Nord-Makedonien zum Vorbild auf dem Balkan geworden. In den anderen Staaten des Westbalkans gebe es hingegen überwiegend negative Entwicklungen. Insbesondere Korruption und fehlende Rechtsstaatlichkeit seien das überwiegende Problem auf dem Westbalkan. Durch die seit dem 31. Mai 2017 im Amt

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Dimitrov: Die Ablehnung der EU wird die Glaubwürdigkeit der Regierung verletzen und die nationalistischen Kräfte stärken

In einem Interview für die britische Financial Times sagte makedonische Außenminister Dimitrov, dass die Europäische Union den Einfluss des westlichen Balkans verlieren und riskieren werde und den russischen und chinesischen Einfluss stärken, wenn sie Nord-Makedonien nicht grünes Licht für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen im Block gibt. Brüssel sollte die Erfolgsgeschichte anerkennen und belohnen. Die EU sollte auf dem Balkan etwas

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Tamara Todevska aus Nord-Makedonien erreichte beim ESC achten Platz

Die Sängerin Tamara Todevska aus Nord-Makedonien erreichte beim Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv in Israel den achten Platz und war damit die erfolgreichste makedonische Teilnehmerin. Erstmals erfolgte die Teilnahme unter dem neuen Staatsnamen „Nord-Makedonien“. Die Sängerin war bereits zwei Mal am ESC beteiligt. Produziert wurde die Ballade „Proud“ von Robert Bilbilov, Darko Dimitrov und Lazar Cvetkovski. Der in

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