Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf Handelskonferenz in Thessaloniki

Am 14. / 15. November 2019 trafen sich im Rahmen einer Handelskonferenz hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft in Thessaloniki, darunter auch die Ministerpräsidenten aus Bulgarien, Griechenland (dem Gastgeberstaat) und Nord-Makedonien. Der Ministerpräsident Nord-Makedoniens Zoran Zaev hat einen positiven Blick auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Griechenland und führte aus: „Wir sind Freunde und werden es bleiben.“ Anlass für die Aussage

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Westbalkanstaaten planen eine Freihandelszone nach Art des Schengen-Abkommens der EU-Staaten

Die Westbalkanstaaten Albanien, Nord-Makedonien und Serbien planen eine gemeinsame Freihandelszone, welche später in eine EU-Mitgliedschaft aufgehen soll. Dies haben am 10. November 2019 Spitzenpolitiker dieser Staaten auf einem Treffen in Ohrid / Nord-Makedonien besprochen. Diese Freihandelszone soll als Übergang bis zu einer EU-Mitgliedschaft dienen und der wirtschaftlichen Entwicklung aller Teilnehmerstaaten dienen. Nach Vorbild des Schengen-Vertrages der Europäischen Union (EU) soll

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Die Balkanfrage kann nur im Rahmen der Europäischen Union ihre Antwort finden

Die Integration der Westbalkanstaaten in die Europäische Union (EU) ist von strategischer Bedeutung für den Balkan und für Europa. Sie bleibt daher ein wichtiges Ziel mit großer Bedeutung für den Frieden und die Stabilität auf dem Balkan. Eine Verzögerung oder gar eine Abkehr von diesem Ziel kann schwerwiegende Folgen haben. Im schlimmsten Fall könnten die Nationalismen deutlich zunehmen, so dass auch ethnischen

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Dokumentation zur albanisch-makedonischen Frage: „Makedonien – Der Krieg, der nicht stattfand“

Die Republik Nord-Makedonien ist ein multiethnischer Staat. Nach einer Volkszählung aus dem Jahre 2002 besteht die Staatsnation der Republik Nord-Makedonien mit ihren 2.022.547 Angehörigen zu 64,2 % aus ethnischen bzw. slawischen Makedoniern, zu 25,2 % aus ethnischen Albanern und zu 10,6 % aus anderen Nationalitäten. Von diesen stellt die türkische Volksgruppe mit einem Anteil von 3,9 % an der Gesamtbevölkerung

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Rat der EU verschiebt Entscheidung über Beitrittsgespräche mit Albanien und Nord-Makedonien

Der Rat der Europäischen Union (EU), in Zusammensetzung der Außenminister, hat am 15. Oktober 2019 erneut die Entscheidung über den Start von EU-Beitrittsgespräche mit Albanien und Nord-Makedonien verschoben. Hintergrund war ein von Frankreich angekündigtes Veto gegen den Start dieser Gespräche. Widerstand kam wohl auch aus Dänemark und den Niederlanden. Der Beschluss zur Aufnahme von EU-Beitrittsgespräche kann im Rat nur einstimmig

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Parlamentswahlen im Kosovo

Am 06. Oktober 2019 haben die Kosovaren ein neues Parlament gewählt. Die vorgezogenen Parlamentswahlen resultierten aus dem Rücktritt des bisherigen kosovarischen Ministerpräsidenten, Ramush Haradinaj, welcher wegen einer Befragung durch das Kosovo-Sondergericht in Den Haag zurücktrat. Nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmen liegt die bisherige Oppositionspartei „Lëvizja  Vetevendosje“ („Bewegung Selbstbestimmung“) mit rund 26 Prozent knapp auf dem ersten Platz, gefolgt

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Die Führungen der EU-Organe sind für EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nord-Makedonien

Die Präsidentinnen und Präsidenten der Organe der Europäischen Union (EU) haben die EU-Mitgliedsstaaten in einem gemeinsamen Appell dazu aufgefordert, unverzüglich der Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nord-Makedonien zuzustimmen. Der Deutsche Bundestag hat bereits grünes Licht für die Aufnahme dieser Verhandlungen gegeben. Ein einstimmiger Beschluss aller EU-Mitgliedsstaaten ist hierfür erforderlich und soll noch im Oktober 2019 erfolgen. Die Präsidenten der

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Wirtschaftsgipfel der Westbalkanstaaten in Skopje

In der Hauptstadt der Republik Nord-Makedonien fand am 01. Oktober 2019 ein Wirtschaftsgipfel der Westbalkanstaaten statt, an dem rund 450 Personen aus Politik und Wirtschaft teilnahmen. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren unter anderem auch der frühere griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras, der stellvertretende ehemalige US-Außenminister West Mitchell und der ehemalige Präsident des EU-Parlaments Martin Schulz. Der Ministerpräsident von Nord-Makedonien Zoran

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Dokumentation zur jugoslawischen Frage „Bruderkrieg: Der Kampf um Titos Erbe“

Die sechsteilige Dokumentationsreihe „Bruderkrieg: Der Kampf um Titos Erbe“ behandelt den Zerfall Jugoslawiens, wobei auch die Vorgeschichte dazu und die weitere Entwicklung nach dem Zerfall der „Sozialistisch Föderativen Republik Jugoslawien“(„SFRJ“) ausführlich betrachtet werden. Die Dokumentation erfasst den Zeitraum von 1980 (dem Tod von Josip Broz Tito) bis 1995 (dem Friedensabkommen von Dayton). Sie wurde 1995/96 im Auftrag von ORF und BBC

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Griechenland akzeptiert Prespa-Abkommen, stellt jedoch Bedingungen

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis wird nach seiner Aussage das Prespa-Abkommen als völkerrechtlichen Vertrag achten. Des Weiteren wird er auch den Beginn von möglichen Beitrittsgesprächen zwischen der Europäischen Union (EU) und der Republik Nord-Makedonien grundsätzlich nicht blockieren. Allerdings würde Griechenland hierfür Bedingungen stellen. Als Bedingungen wurden genannt, dass sich die Republik Nord-Makedonien strikt an das Abkommen zu halten habe und

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