Wikileaks: Kompromissbereitschaft der makedonischen Regierung im sogenannten Namensstreit im Jahre 2008

Nach veröffentlichten Informationen auf der Enthüllungsplattform Wikileaks wäre die makedonische Regierung unter Ministerpräsident Nikola Gruevski im Jahre 2008 bereit gewesen den Kompromissnamen „Republik Nord-Makedonien“ zu akzeptieren, wenn im Gegenzug dafür die makedonische Identität und Sprach anerkannt worden wären. Allerdings sollte der mögliche Kompromissname „Nord-Makedonien“ möglichst nur eingeschränkt und nicht für den uneingeschränkten Gebrauch („erga omnes“) verwendet werden. Konkret sollte der

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Das Ende des Kulturstreits um „Makedonien“?

In den Jahren 2017 und 2018 wurden zwischen Bulgarien, Griechenland und der Republik Makedonien grundlegende Übereinkünfte erzielt. Ziel dieser Übereinkünfte ist die Überwindung der Differenzen in der makedonischen Kulturfrage. Es geht um die Bedeutung der Begriffe „Makedonien“, „Makedonier“ und „Makedonisch“ vor dem kulturellen und historischen Kontext dieser drei Staaten. Jede Partei versteht etwas anderes darunter. Für Bulgarien sind die ethnischen

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Das Abkommen zur Lösung des Streits um den Namen „Makedonien“ vom 17. Juni 2018

Nach intensiven Verhandlungen zwischen Griechenland und der Republik Makedonien zur Lösung des Streits um den Namen „Makedonien“ im Verlauf des Jahres 2018, wurde am 12. Juni 2018 vom griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und dem makedonischen Ministerpräsidenten Zoran Zaev ein Abkommen zur Lösung dieses seit 27 Jahren andauernden Streits ausgehandelt. Die vereinbarte Lösung sieht unter anderem die Umbenennung der Republik Makedonien

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Griechenland empfiehlt die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Republik Nord-Makedonien

Nach der Ratifizierung des Abkommens zur Lösung des sogenannten Namensstreits durch das makedonischen Parlament hat der griechischen Außenminister Nikos Kotzias ein Schreiben an die Europäische Union (EU) geschickt, dass die Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und der Republik Nord-Makedonien beginnen können. Schon auf dem EU-Gipfel am 28./29. Juni 2018 könnte der Start dieser Gespräche formell beschlossen werden. Der griechische Außenminister verwendete

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Griechenland und die Republik Makedonien unterzeichnen Abkommen zur Lösung des sogenannten Namensstreit

Nach rund 27 Jahren haben Griechenland und die Republik Makedonien am 12. Juni 2018 ein Vertrag zur Lösung des sog. Namensstreits ausgehandelt. Dieses sieht unter anderem die Umbenennung der Republik Makedonien in „Republik Nord-Makedonien“ für den allgemeinen und uneingeschränkten Gebrauch („erga omnes“) sowie die Anerkennung der makedonischen Nationalität und Sprache als „Makedonisch“ vor. In der Vereinbarung wird die Verwendung der Bezeichnungen

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Deutliche Mehrheit der Griechen gegen das Abkommen zur Lösung des Namensstreit

Laut einer Umfrage sind 68,3 Prozent der Griechinnen und Griechen gegen das vorliegende Abkommen zur Lösung des Namensstreits mit der Republik Makedonien. Gegen jede Lösung, welche den Namen „Makedonien“ für den nördlichen Nachbarn beinhalten würde, sind 73,2 Prozent der befragten Griechinnen und Griechen. Auch 49 Prozent der Wählerinnen und Wähler des Linksbündnisses SYRIZA lehnen die vom griechischen Ministerpräsidenten und SYRIZA-Vorsitzenden Alexis Tsipras

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Kotsias lässt Bombe fallen: Geheimprotokolle der Verhandlungen seit 1992 bis heute sollen morgen veröffentlicht werden

Noch debattieren die griechischen Politiker über die zwischen der Republik Makedonien und Griechenland erzielte Vereinbarung, da ging der griechische Außenminister Nikos Kotsias an die Öffentlichkeit mit dem Antrag, die 33 Dokumente zu veröffentlichen, die bislang unter geheimen Verschluss lagen. Diese 33 Dokumente beschreiben, wie die Gesprächen zwischen beiden Ländern seit 1992 bis heute geführt wurden und welche Vorschläge auf dem

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Vertragsunterzeichnung auf der „makedonischen“ Seite von Prespa?

Wie aus unbestätigten Quellen berichtet, soll der zwischen Griechenland und der noch Republik Makedonien vereinbarte Vertrag in Prespa unterzeichnet werden – die Vertragsunterzeichnung auf der griechischen Seite, das anschließende Mittagessen auf der Seite der Republik Makedonien. Als Datum wird der 17. Juni genannt. Unterzeichnet wird der Vertrag von den beiden Außenministern und den Ministerpräsidenten. Als Zeuge wird Matthew Nimetz anwesend

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Bulgarien: Nord-Makedonien bedeutet Pirin-Makedonien?

Der bulgarische Politiker und Vorsitzende der ABV, Rumen Petkov kritisiert den Lösungsvorschlag „Nord-Makedonien“, den die Republik Makedonien mit Griechenland herausgearbeitet hat. Seiner Ansicht nach sei es nicht seriös, Gespräche über den Namen der Republik Makedonien zu führen, ohne Bulgarien einzubinden. Für ihn ist der als Pirin-Makedonien bezeichnete Teil Makedoniens (mit Bezug auf das Pirin-Gebirge) im Norden der geographischen Region Makedonien

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