Deutsche Welle: Urlaub zwischen Nationalismus und Alltag

Die nordgriechische Halbinsel Chalkidike ist ein Urlaubsparadies – auch für Bürgerinnen und Bürger aus Nord-Makedonien. Doch die Stimmung nach dem Namensstreit bleibt getrübt. Die Menschen meiden das Thema. Der ausführliche Artikel von Florian Schmitz zur Situation und Stimmung in der Bevölkerung beider Staaten nach Lösung des Namensstreits wurde auf der Website der Deutschen Welle veröffentlicht. Hier der Link zum Artikel:

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Gemeinsamer interdisziplinärer Sachverständigenausschuss zur Harmonisierung der Lehrmittel von Griechenland und Nord-Makedonien tagt

Ein gemeinsamer, interdisziplinärer Sachverständigenausschuss für Geschichts-, Archäologie- und Bildungsfragen wurde gemäß dem Prespa-Abkommen vom 17. August 2018 eingerichtet, um die objektiv-wissenschaftliche Interpretation historischer Ereignisse durchzuführen, basierend auf authentischen, evidenzbasierten und wissenschaftlich fundierten Quellen und archäologischen Funden. Der Ausschuss prüft nach eigenem Ermessen auch alle Schulbücher und Schulhilfsmittel, wie Karten, historische Atlanten, Lehrpläne (nachfolgend zusammengefasst als Lehrmittel bezeichnet), welche im Gebrauch

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Zur korrekten deutschen Schreibweise der Staatsbezeichnung „Nord-Makedonien“

Im amtlichen Verkehr der Bundesrepublik Deutschland wird bisher die zusammengesetzte Schreibweise „Republik Nordmazedonien“ bzw. „Nordmazedonien“ verwendet. Diese Schreibweise ist jedoch aufgrund der getrennten Schreibweisen im Englischen, Griechischen und Makedonischen sowie aufgrund der ausgehandelten Vereinbarung von Prespa nach unsrer Auffassung nicht korrekt. Nach Rücksprache mit dem Außenministerium der Republik Nord-Makedonien ist bei der deutschen Übersetzung des Staatsnamens die Bindestrichschreibweise „Republik Nord-Makedonien“ bzw.

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Der Streit um den Namen „Makedonien“ ist formell beendet

Der seit Mai 1991 zwischen Griechenland und der Republik Makedonien bestehende Streit um den Namen „Makedonien“ ist seit Februar 2019 formell beendet. Der Prespa-Vertrag (benannt nach dem Ort der Unterzeichnung) vom 17. Juni 2018 zur Lösung dieses Streits wurde durch eine Änderung der makedonischen Verfassung vom 11. Januar 2019 und durch die Ratifikation im griechischen Parlament am 25. Januar 2019

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Zur offiziellen Verwendung der Bezeichnung „Republik Nord-Makedonien“

Die am 11. Januar 2019 von der Republik Makedonien beschlossenen Verfassungsänderungen werden sieben Tage nach der Ratifikation des NATO-Beitrittsprotokolls für die Republik Nord-Makedonien durch Griechenland wirksam. Griechenland hat angekündigt, dieses Protokoll am 08. Februar 2019 zu ratifizieren. In diesem Fall würde die neue Bezeichnung „Republik Nord-Makedonien“ ab dem 15. Februar 2019 wirksam.   Das Team von Pelagon begrüßt ausdrücklich und

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Der Termin für die Ratifizierung des Prespa-Abkommens im griechischen Parlament wird nach dem 18. Januar 2019 festgelegt

In der Republik Makedonien wird bis Mitte Januar 2019 über die Verfassungsänderungen zur Umsetzung des Prespa-Abkommens abgestimmt. Unverzüglich danach soll dann der Termin für die Ratifizierung des Prespa-Abkommens im griechischen Parlament festgelegt werden. Nach Auskunft des griechischen Regierungssprechers Dimitris Senakopoulos wird der griechische Ministerpräsident nach dem 18. Januar 2019 entscheiden, wann das Prespa-Abkommen dem griechischen Parlament zur Ratifizierung vorgelegt wird.

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Im Jahr 2019 wird sich der weitere Weg der Republik Makedonien entscheiden

Zwei Hürden muss das Prespa-Abkommen zur Lösung des Kulturstreits zwischen Griechenland und der Republik Makedonien noch nehmen: Der endgültige Beschluss der Verfassungsänderungen zur Implementierung des Abkommens in der Republik Makedonien Mitte Januar 2019 und die Ratifikation durch das griechische Parlament kurz nach dieser Abstimmung. In der Republik Makedonien ist hierfür eine Zweidrittelmehrheit (80 von 120 Abgeordneten) erforderlich. In Griechenland ist

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100 Tage – „Sein oder Nichtsein“ der Klärung der makedonischen Frage

Nach dem Scheitern der Volksabstimmung vom 30. September 2018 über das Prespa-Abkommen vom 17. Juni 2018 zur Lösung des Kulturstreits um „Makedonien“ mit Griechenland liegt die Entscheidung beim Parlament der Republik Makedonien. Dieses leitete am 19. Oktober 2018 mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit (80 von 120 Abgeordneten) den Prozess zur verfassungsrechtlichen Implementierung des Prespa-Abkommens ein. Der gesamte Prozess zur Änderung der

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Gemeinsamer Sachverständigenausschuss von Griechenland und der Republik Makedonien tagte zum ersten Mal

Am 01. November 2018 tagte in der griechischen Hauptstadt Athen zum ersten Mal der Sachverständigenausschuss für Geschichts-, Archäologie- und Bildungsfragen. Die konstituierende Sitzung des aus griechischen und ethnisch-makedonischen Experten bestehenden Ausschusses fand in einer guten Atmosphäre statt. Das Prespa-Abkommen vom 17. Juni 2018 sieht als sehr wichtigen Punkt die objektiv-wissenschaftliche Interpretation von historischen Sachverhalten vor. Zu diesem Zweck haben Griechenland und

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Das Referendum lässt die ausgehandelte Antwort auf die makedonische Frage offen

Bei dem Referendum am 30. September 2018 haben nur 34,15 Prozent der 1.806.336 registrierten Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Zwar haben 90,94 Prozent der Abstimmenden für das Prespa-Abkommen mit Griechenland vom 17. Juni 2018 zur Lösung des Kulturstreits um Makedonien gestimmt, doch war für die Gültigkeit des Referendums eine Abstimmungsbeteiligung von über 50 Prozent bzw. von mindestens 903.169 der Wahlberechtigten erforderlich.

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