Vor 125 Jahren: Die Gründung der Inneren Makedonischen Revolutionären Organisation – IMRO

Die Gründer der IMRO (Quelle: Wikimedia.org)

Mit der Gründung der „Inneren Makedonischen Revolutionären Organisation“, kurz „IMRO“, am 23.10.1893 kam ein neuer und entscheidender Faktor in die Auseinandersetzung um die makedonischen Frage und das Schicksal Makedoniens hinzu. Die IMRO sollte den „Brennpunkt Makedonien“ bis in die Mitte der 1930er Jahre prägen, versank anschließend jedoch weitgehend in der Bedeutungslosigkeit. Durch die Anerkennung der ethnischen bzw. slawischen Makedonier am

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Das Referendum lässt die ausgehandelte Antwort auf die makedonische Frage offen

Bei dem Referendum am 30. September 2018 haben nur 34,15 Prozent der 1.806.336 registrierten Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Zwar haben 90,94 Prozent der Abstimmenden für das Prespa-Abkommen mit Griechenland vom 17. Juni 2018 zur Lösung des Kulturstreits um Makedonien gestimmt, doch war für die Gültigkeit des Referendums eine Abstimmungsbeteiligung von über 50 Prozent bzw. von mindestens 903.169 der Wahlberechtigten erforderlich.

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Das Referendum entscheidet über den Namenskompromiss zwischen Griechenland und der Republik Makedonien vom 17. Juni 2018

Trotz der Verknüpfung der Fragestellung des Referendums mit der Mitgliedschaft der Republik Makedonien in der Europäischen Union (EU) und NATO geht es bei dem Referendum vorrangig um die Frage, ob der Namenskompromiss mit Griechenland vom 17. Juni 2018 (Prespa-Abkommen) angenommen oder abgelehnt werden soll. In diesem Sinne sollten die Bürgerinnen und Bürger auch ihre Entscheidung treffen und an der Abstimmung

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Wikileaks: Kompromissbereitschaft der makedonischen Regierung im sogenannten Namensstreit im Jahre 2008

Nach veröffentlichten Informationen auf der Enthüllungsplattform Wikileaks wäre die makedonische Regierung unter Ministerpräsident Nikola Gruevski im Jahre 2008 bereit gewesen den Kompromissnamen „Republik Nord-Makedonien“ zu akzeptieren, wenn im Gegenzug dafür die makedonische Identität und Sprach anerkannt worden wären. Allerdings sollte der mögliche Kompromissname „Nord-Makedonien“ möglichst nur eingeschränkt und nicht für den uneingeschränkten Gebrauch („erga omnes“) verwendet werden. Konkret sollte der

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Das Ende des Kulturstreits um „Makedonien“?

In den Jahren 2017 und 2018 wurden zwischen Bulgarien, Griechenland und der Republik Makedonien grundlegende Übereinkünfte erzielt. Ziel dieser Übereinkünfte ist die Überwindung der Differenzen in der makedonischen Kulturfrage. Es geht um die Bedeutung der Begriffe „Makedonien“, „Makedonier“ und „Makedonisch“ vor dem kulturellen und historischen Kontext dieser drei Staaten. Jede Partei versteht etwas anderes darunter. Für Bulgarien sind die ethnischen

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Vor 115 Jahren: Der Beginn des Ilinden-Aufstandes

Gedenkmal zum Ilinden-Aufstand in Krusevo

Der Ilinden-Aufstand der Bevölkerung in Makedonien und Thrakien gegen die osmanische Herrschaft begann am 02.08.1903 und hat im Selbstverständnis der ethnischen bzw. slawischen Makedonier eine große Bedeutung für den Kampf um die Freiheit und nationale Selbstbestimmung des makedonischen Volkes. Organisiert wurde dieser Aufstand durch die „Innere Makedonische Revolutionäre Organisation“ („IMRO“). Ein Ergebnis dieses Aufstandes war die Ausrufung der „Republik von

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Das Abkommen zur Lösung des Streits um den Namen „Makedonien“ vom 17. Juni 2018

Nach intensiven Verhandlungen zwischen Griechenland und der Republik Makedonien zur Lösung des Streits um den Namen „Makedonien“ im Verlauf des Jahres 2018, wurde am 12. Juni 2018 vom griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und dem makedonischen Ministerpräsidenten Zoran Zaev ein Abkommen zur Lösung dieses seit 27 Jahren andauernden Streits ausgehandelt. Die vereinbarte Lösung sieht unter anderem die Umbenennung der Republik Makedonien

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Griechenland empfiehlt die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Republik Nord-Makedonien

Nach der Ratifizierung des Abkommens zur Lösung des sogenannten Namensstreits durch das makedonischen Parlament hat der griechischen Außenminister Nikos Kotzias ein Schreiben an die Europäische Union (EU) geschickt, dass die Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und der Republik Nord-Makedonien beginnen können. Schon auf dem EU-Gipfel am 28./29. Juni 2018 könnte der Start dieser Gespräche formell beschlossen werden. Der griechische Außenminister verwendete

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Griechenland und die Republik Makedonien unterzeichnen Abkommen zur Lösung des sogenannten Namensstreit

Nach rund 27 Jahren haben Griechenland und die Republik Makedonien am 12. Juni 2018 ein Vertrag zur Lösung des sog. Namensstreits ausgehandelt. Dieses sieht unter anderem die Umbenennung der Republik Makedonien in „Republik Nord-Makedonien“ für den allgemeinen und uneingeschränkten Gebrauch („erga omnes“) sowie die Anerkennung der makedonischen Nationalität und Sprache als „Makedonisch“ vor. In der Vereinbarung wird die Verwendung der Bezeichnungen

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Deutliche Mehrheit der Griechen gegen das Abkommen zur Lösung des Namensstreit

Laut einer Umfrage sind 68,3 Prozent der Griechinnen und Griechen gegen das vorliegende Abkommen zur Lösung des Namensstreits mit der Republik Makedonien. Gegen jede Lösung, welche den Namen „Makedonien“ für den nördlichen Nachbarn beinhalten würde, sind 73,2 Prozent der befragten Griechinnen und Griechen. Auch 49 Prozent der Wählerinnen und Wähler des Linksbündnisses SYRIZA lehnen die vom griechischen Ministerpräsidenten und SYRIZA-Vorsitzenden Alexis Tsipras

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