Vor einem Jahr: Das formelle Ende des Kulturstreits um „Makedonien“

Vor einem Jahr, am 17. Juni 2018, unterzeichneten Griechenland und die Republik Makedonien das Prespa-Abkommen zur Lösung des Kultur- und Namensstreits um „Makedonien“. Dieses nach dem Ort der Unterzeichnung benannte Abkommen kann als historisch angesehen werden. Es beendet den seit Mai 1991 bestehenden Namensstreit, welcher ein Symptom eines bereits seit Jahrhunderten bestehenden Kulturstreits um Makedonien war. Die hohe Bedeutung des

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Handelsblatt spricht von „Nordmazedoniern“

In einem heutigen Beitrag im Handelsblatt wird über einen mazedonischen Koch berichtet, welcher in Nordmazedonien traditionelle Gerichte mit Rezepten aus aller Welt kombiniert. Dies bedeutet konkret: Leider ist der Autorin ein kritischer Fehler unterlaufen. Auch wenn die ehem. Republik Mazedonien nun Nord-Mazedonien heisst, wurde die Bezeichnung der Bürger und der Sprache / Kultur nicht umbenannt. Die Bevölkerung ist weiterhin MAZEDONISCH

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Tamara Todevska aus Nord-Makedonien erreichte beim ESC achten Platz

Die Sängerin Tamara Todevska aus Nord-Makedonien erreichte beim Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv in Israel den achten Platz und war damit die erfolgreichste makedonische Teilnehmerin. Erstmals erfolgte die Teilnahme unter dem neuen Staatsnamen „Nord-Makedonien“. Die Sängerin war bereits zwei Mal am ESC beteiligt. Produziert wurde die Ballade „Proud“ von Robert Bilbilov, Darko Dimitrov und Lazar Cvetkovski. Der in

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Die jugoslawische Frage

Die Idee einer staatlichen Gemeinschaft der südslawischen Völker begründete auch die jugoslawische Frage. Diese Frage betrifft die Verhältnisse der einzelnen südslawischen Völker zueinander und zu dieser staatlichen Gemeinschaft. Damit betrifft sie sowohl ethnisch-nationale als auch staatsorganisatorische Aspekte. Mit ihr verflochten sind auch die albanische, die bosnische, die kroatische, die serbische und die makedonische Frage. In der Abhandlung „Die jugoslawische Frage“

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Vor 5 Jahren: Der Start des „Wissenschaftlichen Dienstes zu Makedonien / Südosteuropa“

Am 24. April 2014 startete das Portal „Pelagon“ den „Wissenschaftlichen Dienst zu Makedonien / Südosteuropa“ Dieser besteht aus einer Datenbank mit grundlegenden Ausarbeitungen und Dokumentationen sowie dem Angebot konkrete Ausarbeitungen anzufordern und Fragen zu stellen. Die im Rahmen dieses Dienstes entwickelten Lösungskonzepte zur Beendigung des Kulturstreits um „Makedonien“ und des daraus resultierenden Namensstreits finden auch Anwendung im Prespa-Abkommen vom 17.

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Zum Osterfest 2019

Das Osterfest erinnert an die Auferstehung von Jesus Christus. Nach dem Neuen Testament fand die Auferstehung von Jesus Christus während der Zeit des Frühlingsvollmondes statt. Daher wird dieser Feiertag in der Westkirche unter Verwendung des Gregorianischen Kalenders  immer auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond gelegt. Frühlingsvollmond wird in diesem Jahr am 19. April 2019 sein, so dass in diesem

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Gemeinsamer interdisziplinärer Sachverständigenausschuss zur Harmonisierung der Lehrmittel von Griechenland und Nord-Makedonien tagt

Ein gemeinsamer, interdisziplinärer Sachverständigenausschuss für Geschichts-, Archäologie- und Bildungsfragen wurde gemäß dem Prespa-Abkommen vom 17. August 2018 eingerichtet, um die objektiv-wissenschaftliche Interpretation historischer Ereignisse durchzuführen, basierend auf authentischen, evidenzbasierten und wissenschaftlich fundierten Quellen und archäologischen Funden. Der Ausschuss prüft nach eigenem Ermessen auch alle Schulbücher und Schulhilfsmittel, wie Karten, historische Atlanten, Lehrpläne (nachfolgend zusammengefasst als Lehrmittel bezeichnet), welche im Gebrauch

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Das formelle Ende des Kulturkampfes um „Makedonien“

Mit dem „Vertrag zur Freundschaft, Guten Nachbarschaft und Zusammenarbeit“ zwischen Bulgarien und der Republik Makedonien vom 01. August 2017 und dem „Prespa-Vertrag“ zur Lösung des Streits um den Namen „Makedonien“ zwischen Griechenland und der Republik Makedonien vom 17. Juni 2018 wurde der Kulturstreit um „Makedonien“ durch völkerrechtliche Verträge formell beendet. Durch die Implementierung der Verträge wurde dieser „Friedensschluss“ wirksam. Der

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Zur korrekten deutschen Schreibweise der Staatsbezeichnung „Nord-Makedonien“

Im amtlichen Verkehr der Bundesrepublik Deutschland wird bisher die zusammengesetzte Schreibweise „Republik Nordmazedonien“ bzw. „Nordmazedonien“ verwendet. Diese Schreibweise ist jedoch aufgrund der getrennten Schreibweisen im Englischen, Griechischen und Makedonischen sowie aufgrund der ausgehandelten Vereinbarung von Prespa nach unsrer Auffassung nicht korrekt. Nach Rücksprache mit dem Außenministerium der Republik Nord-Makedonien ist bei der deutschen Übersetzung des Staatsnamens die Bindestrichschreibweise „Republik Nord-Makedonien“ bzw.

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Vor 25 Jahren: Griechenland verhängt Wirtschaftsembargo gegen die Republik Makedonien

Aufgrund des sogenannten Namensstreits verschärfte Griechenland am 16.02.1994 merkbar seinen Kurs gegenüber der Republik Makedonien. Von diesem Tag an durfte die Republik Makedonien grundsätzlich keinen Warenverkehr mehr über den nordgriechischen Hafen Thessaloniki abwickeln. Ausgenommen hiervon waren nur humanitäre Güter. Bis zu diesem Tag importierte die Republik Makedonien 90 % des benötigten Öls und der benötigten Treibstoffe über diesen Hafen. Insgesamt

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