Im Deutschlandradio Kultur konnte man letzten Samstag einer Sendung zuhören, welche über die angeblichen “griechischen” Kinder berichtete, die Griechenland verlassen mussten, um sich vor dem Bürgerkrieg zu retten. Griechische Kinder wurden den griechischen Eltern weggenommen und nach Jugoslawien, Bulgarien und weiteren Osteuropäischen Ländern gebracht. (Link zum Deutschlandradio)

Margot Overath war die Autorin dieses Werkes. Leider hatte Sie wohl nie die Möglichkeit mit echten Flüchtlingskindern zu sprechen. Denn all diese Kinder waren Opfer der ethnischen Säuberungen, die die griechische Armee damals im griechischen Teil Makedoniens durchgeführt hatte, um den Anteil der ethnischen Makedonier noch weiter zu reduzieren. Diese Kinder wurden hauptsächlich nach Jugoslawien gebracht, insb. der SR Makedonien. Wo sie bis heute dort leben, weil ihnen die Einreise nach Griechenland verwehrt bleibt.

Wir haben bereits in einem vorherigen Artikel darüber berichtet, dass Griechenland selber dies anerkannt hat:

http://www.pelagon.de/?p=323

Und jetzt kommt Frau Margot Overath und thematisiert griechische Lügengeschichten, ohne diese kritisch zu hinterfragen.

Wir bieten hiermit Frau Margot Overath an, sich gerne mit “echten”, makedonischen Flüchtlingskindern zu treffen, hier in Deutschland und sich mit denen auszutauschen.

Die makedonischen Flüchtlingskinder sind organisiert, halten jährlich Treffen ab und engagieren sich gemeinsam für ein Rückkehrrecht aber auch für die Rückgabe ihrer weggenommenen Besitztümer.

Folgende Links zeigen die Siedlungsgebiete der Makedonier, welche auch größtenteils in Nordgriechenland sind. Die Flüchtlingskinder kamen zum größten Teil nur aus Nordgriechenland..

http://www.eurominority.org/version/maps/map-nations2.asp

http://www.eurominority.org/version/shop/poster-nations-big.asp

http://www.eurominority.org/version/maps/map-native-people-europe.asp