Nikola Poposki, der mazedonische Außenminister im Interview mit dem österreichischen Standard.

Der makedonische Außenminister Nikola Popovski (Quelle: mrt.com.mk)

Der makedonische Außenminister Nikola Popovski (Quelle: mrt.com.mk)

Auszug:

STANDARD: Gibt es eine Chance, den Namensstreit mit Griechenland zu beenden?

Poposki: Ich würde nicht sagen, dass Griechenland in der besten Lage ist, um sich auf diese Sache zu fokussieren.

STANDARD: Fühlen Sie sich von der EU und den USA in dieser Sache unterstützt?

Poposki: Die EU insistiert nicht, wie in allen anderen Erweiterungsprozessen, dass bilaterale Themen in EU-Beitrittsverhandlungen gelöst werden müssen. Alle EU-Mitgliedstaaten sollten sich darauf einigen, dass wir Verhandlungen beginnen. Das wäre ein positiver Stimulus für beide Seiten. Aber jetzt werden wir draußen gelassen, und es gibt keine Hoffnung. Wenn man in dieser Situation dazu aufruft, eine akzeptable Lösung für alle Seiten zu finden, dann ist das so, als würde man zwei Wölfe und ein Lamm in einen Raum sperren und ihnen sagen: Wir ermutigen euch, einen wechselseitig akzeptablen Vorschlag für ein Abendessen zu finden.

Das ganze Interview lesen Sie hier.