Der Standard – Vizepremier von Nord-Mazedonien: „Wir verhandeln nicht darüber, wer wir sind“

Der ehemalige Außenminister Nord-Mazedoniens, Nikola Dimitrov, kritisiert das bulgarische Veto gegen die Aufnahme von EU-Beitrittsgesprächen und will über Geschichtsfragen nicht verhandeln. Ein Interview Von Adelheid Wölfl im Standard am 20. November 2020 Die bulgarische Regierung blockiert den Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen für das Nachbarland Nord-Mazedonien, obwohl dessen Regierung als herausragende Reformkraft auf dem Balkan gilt. Sofia will Skopje dazu zwingen, das

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Der Spiegel: Nation ohne Nachbars Genehmigung

Seit 2005 ist Nord-Mazedonien EU-Beitrittskandidat. Doch immer wieder blockieren Nachbarländer den Start der Gespräche: Erst musste das Land auf Druck Griechenlands seinen Namen ändern, nun stellt Bulgarien neue Bedingungen. Von Keno Verseck (Der Spiegel, 18.11.2020) Manche Nationalisten vereinnahmen sie als slawisch-sprachige Griechen. Andere als Südserben oder als Westbulgaren. Die Mazedonier hatten es in ihrer jungen Geschichte nie leicht, als eigene

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Süddeutsche: “Wach auf Goce, sie haben dich verkauft!”

In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung werden die aktuellen Spannungen zwischen Nord-Makedonien und Bulgarien thematisiert “Bulgarien verlangt neue Geschichtsschreibung von Nordmazedonien”. Die Beitrittsverhandlungen zur EU könnten nur beginnen, wenn das Nachbarland seine Sprache fortan als bloßen Dialekt und seinen Nationalhelden als Bulgaren bezeichne, heißt es aus Sofia. Den vollständigen Artikel lesen sie hier.

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Süddeutsche Zeitung: Fragiler Friede

Europa interessiert sich für die Menschen und Kultur Nord-Mazedoniens wenig. Das ist ein Fehler. Von dem stolzen kleinen Land ließe sich einiges lernen. Von Karl-Markus Gauß Der 1936 geborene, 2006 verstorbene Petre M. Andreevski ist einer der großen europäischen Erzähler des 20. Jahrhunderts. Andreevski? Dass ihn bei uns kaum jemand kennt, braucht nicht zu verwundern, denn dieser Autor, der krude

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Wir berichten von den Ereignissen vor 30 Jahren in Südosteuropa

Vor 30 Jahren endete die kommunistische Einparteienherrschaft in der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien (SFRJ) und ihren Sozialistischen Republiken, so auch in der Sozialistischen Republik Makedonien. Aufgrund der divergierenden Interessen der jugoslawischen Nationen und Nationalitäten zerfiel die jugoslawische Föderation. Nach einem kurzen Krieg in Slowenien brachen langjährige ethnische Kriege in Kroatien und Bosnien und Herzegowina aus. Die „Republik Makedonien“ schaffte ohne

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Nationalfeiertag „Achter September“ der Republik Nord-Makedonien

Der Nationalfeiertag „Achter September“ wird zum zweiten Mal unter der seit dem 12. Februar 2019 gültigen Staatsbezeichnung „Republik Nord-Makedonien und zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie begangen. Aufgrund der Vereinbarung mit Griechenland heißt der Staat zwar „Nord-Makedonien“, doch werden die Ethnie, die Sprache und die Nationalität als „Makedonisch“ anerkannt. Des Weiteren werden historische Sachverhalte zu Makedonien durch ein bilaterales

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Frankfurter Allgemeine Zeitung: Wahl in Nord-Makedonien – Zaevs albanisches Problem

von Michael Martens Die Parlamentswahl in Nordmazedonien ist denkbar knapp ausgegangen. Sozialdemokrat Zoran Zaev könnte mit albanischer Hilfe Regierungschef werden. Die größte Albanerpartei gilt zwar als flexibel, stellte im Wahlkampf aber unannehmbare Forderungen. Der ganze Artikel auf der Website der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet sich hier: “Zaevs albanisches Problem“

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Deutsche Welle (DW): „Westbalkan: Riesenerwartungen an deutsche EU-Ratspräsidentschaft“

Die Bundesrepublik Deutschland hat am 01. Juli 2020 von Kroatien den Vorsitz im Rat der Europäischen Union (EU) (kurz: EU-Ratspräsidentschaft) übernommen und wird diesen bis zum 31. Dezember 2020 innehaben. Danach übernimmt Portugal die EU-Ratspräsidentschaft. Die Erwartungen der Westbalkanstaaten an diese Präsidentschaft sind sehr hoch. Auf der Website der Deutschen Welle (DW) ist hierzu ein interessanter Artikel erschienen: Auf der

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Wirtschaftliche Folgen der Corona-Krise für die Bevölkerung Nord-Makedoniens

Aufgrund der Corona-Krise wurde die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung in der Republik Nord-Makedonien massiv eingeschränkt. Dies hat insgesamt schwerwiegende negative Folgen für die Wirtschaft in Nord-Makedonien und damit für die Bevölkerung. Der Lohn in Nord-Makedonien ist ohnehin relativ niedrig. Viele Menschen haben aufgrund der Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Maßnahmen der Regierung ihre Arbeit verloren. Die Preise für Lebensmittel sind hingen

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Der Standard: Gedenken an die Massentötungen 1945 entzweit Südosteuropäer

Im Österreichischen Standard erschien am 11. Mai 2020 ein interessanter Bericht von Adelheid Wölfl zu den Massentötungen von politischen Gegnern durch kommunistisch-jugoslawische Partisanen im Jahre 1945, welche nach dem Zweiten Weltkrieg die Macht in Jugoslawien übernahmen und etablierten. „Streit ums Erinnern an die Massentötungen nach dem Zweiten Weltkrieg: Kardinal Vinko Puljić liest in Sarajevo eine Gedenkmesse. Manche fürchten die Rehabilitierung

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