Jugoslawien 09.08.1991: Krisenausschuss der KSZE berät zur Krise in der SFRJ

Am 08./09.08.1991 berät der Krisenausschuss der „Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ („KSZE“) zur Lage in der „Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“). Das Präsidium der SFRJ billigt die Erhöhung der Zahl der Beobachter, unter Einbeziehung von Personen von Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaft (EG), auf  500 und deren Einsatz außerhalb von Slowenien auf dem Gebiet der SFRJ. Die Bundesregierung

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Jugoslawien 07.08.1991: Kurzzeitiger Waffenstillstand in Kroatien

Aufgrund einer einstimmigen Anordnung des Präsidiums der „Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“) vom 06.08.1991 tritt am 07.08.1991 ein Waffenstillstand in der Republik Kroatien in Kraft. Die kroatische Regierung akzeptiert zwar den Waffenstillstand, nicht jedoch die Forderung des Präsidiums der SFRJ nach einer Entflechtung der Kampfeinheiten. Schon nach wenigen Tagen nehmen die Kampfhandlungen wieder an Heftigkeit zu und erreichen in Westslawonien

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Hunderte von Waldbränden auf dem Balkan

Extreme Hitze und Trockenheit führen zu hunderten von Waldbränden auf dem Balkan. Schwer betroffen sind Griechenland und die Türkei. Die Republik Nord-Makedonien ruft aufgrund der Waldbrände den Notstand aus. Ebenfalls betroffen sind Albanien, Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, das Kosovo und Serbien. Eine Entspannung der Situation zeichnet sich derzeit nicht ab. In Griechenland gibt es rund 100 Brände. Besonders schwer

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Jugoslawien 06.08.1991: Sowjetunion bezieht Stellung zur Krise in der SFRJ

Die „Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken“ („UdSSR“ bzw. „Sowjetunion“) nimmt zur Krise in der „Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“) Stellung. Sie warnt vor einer Einmischung in die inneren Angelegenheiten der SFRJ und vor einer einseitigen Parteinahme für eine der Konfliktparteien. Nach Auffassung der UdSSR würde die Entsendung von internationalen bewaffneten Streitkräften oder die völkerrechtliche Anerkennung der Republiken Kroatien und Slowenien den

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Jugoslawien 02.08.1991: Erneut schwere Kämpfe in Kroatien und Lösungsversuche

In der Republik Kroatien gibt es am 01./02.08.1991 erneut schwere Kämpfe zwischen der „Jugoslawische Volksarmee“ („JNA“), der kroatischen Armee und serbischen Freischärlern. Die Kampfhandlungen konzentrieren sich auf die Banija und auf Slawonien. Erst am 06.08.1991 lassen die Kämpfe vorübergehend nach. Die EG-Troika, bestehend aus dem luxemburgischen Außenminister Jacques Poos, dem niederländischen Außenminister Hans van den Broek und dem portugiesischen Außenminister

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Jugoslawien 29.07.1991: EG-Außenministerkonferenz zu Jugoslawien

In Brüssel findet am 29.07.1991 eine Außenministerkonferenz der Europäischen Gemeinschaft (EG) unter Beteiligung von Vertretern aus der „Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“) satt. So nehmen unter anderen der Ministerpräsident Ante Marković und der Außenminister Budimir Lončar der SFRJ teil. Die Zahl der EG-Beobachter in Jugoslawien soll auf 500 Personen steigen. Des Weiteren sollen die Beobachter auch in Kroatien eingesetzt werden.

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Jugoslawien 28.07.1991: Kämpfen in Kroatien und Friedensdemonstrationen in Bosnien und Herzegowina

Nach schweren militärischen Niederlagen der Armee der Republik Kroatien in den Kämpfen mit der „Jugoslawischen Volksarmee“ („JNA“) und paramilitärischen Einheiten der kroatischen Serben verkündet die Führung Kroatiens einen einseitigen Waffenstillstand. Die Kämpfe in Slawonien / Ost-Kroatien und an der Grenze zu Bosnien und Herzegowina gehen jedoch weiter, obwohl auch das Präsidium der „Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“) am 26.07.1991 zu

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Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina greift in Gesetzgebung ein

Am 23.07.2021 hat der Hohe Repräsentant für Bosnien-Herzegowina, Valentin Inzko, aufgrund seiner Befugnisse Änderungen am bosnisch-herzegowinischen Strafgesetzbuch vorgenommen. Aufgrund dieser Änderungen stehen die Verherrlichung verurteilter Kriegsverbrecher, die Leugnung von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen unter Strafe. Bisher sind alle entsprechenden Gesetzesinitiativen im Rahmen der bosnisch-herzegowinischen Institutionen am Widerstand der Nationalisten gescheitert. Der Hohe Repräsentant begründete seine Maßnahmen wie

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UN-Sicherheitsrat verurteilt türkisches Vorgehen in Nord-Zypern

Selten gibt es so große Einigkeit im UN-Sicherheitsrat. Einstimmig verurteilte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 23.07.2021 das Vorgehen der Türkei und der völkerrechtlich nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern. Die Türkei und die völkerrechtlich nicht anerkannte Türkische Republik Nordzypern streben eine Zweistaatenlösung auf Zypern und die Öffnung der Stadt Varosha unter Kontrolle Nord-Zyperns an. Die Stadt Varosha befindet sich im

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Jugoslawien 26.07.1991: Treffen der Hexagonalen in Dubrovnik / Kroatien

Die Hexagonale, ein Treffen der Außenminister von Italien, Jugoslawien, Österreich, Polen, der Tschechoslowakei und von Ungarn, findet in der kroatischen Stadt Dubrovnik statt. Die Konfliktparteien in der bisherigen „Sozialistisch Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“) werden zu einer friedlichen Lösung der dortigen Krise aufgefordert. Bereits am 24./25.07.1991 greift die „Jugoslawische Volksarmee“ („JNA“) in die Kämpfe zwischen Sicherheitskräften der Republik Kroatien und paramilitärischen

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