Vertragsunterzeichnung auf der “makedonischen” Seite von Prespa?

Wie aus unbestätigten Quellen berichtet, soll der zwischen Griechenland und der noch Republik Makedonien vereinbarte Vertrag in Prespa unterzeichnet werden – die Vertragsunterzeichnung auf der griechischen Seite, das anschließende Mittagessen auf der Seite der Republik Makedonien. Als Datum wird der 17. Juni genannt. Unterzeichnet wird der Vertrag von den beiden Außenministern und den Ministerpräsidenten. Als Zeuge wird Matthew Nimetz anwesend

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Bulgarien: Nord-Makedonien bedeutet Pirin-Makedonien?

Der bulgarische Politiker und Vorsitzende der ABV, Rumen Petkov kritisiert den Lösungsvorschlag „Nord-Makedonien“, den die Republik Makedonien mit Griechenland herausgearbeitet hat. Seiner Ansicht nach sei es nicht seriös, Gespräche über den Namen der Republik Makedonien zu führen, ohne Bulgarien einzubinden. Für ihn ist der als Pirin-Makedonien bezeichnete Teil Makedoniens (mit Bezug auf das Pirin-Gebirge) im Norden der geographischen Region Makedonien

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Erste Proteste in Skopje gegen den Lösungsvorschlag im sog. Namensstreit

In der mazedonischen Hauptstadt haben sich in den Abendstunden tausende Demonstranten zu spontanen Kundgebungen versammelt, um gegen die vom Ministerpräsident Zoran Zaev vorgestellten neuen Namen “Nord-Mazedonien” zu demonstrieren. Im Laufe des Tages hatte bereits der Präsident der Republik Makedonien seine Weigerung mitgeteilt, solch einen Vertrag zu unterzeichnen. In den sozialen Medien dagegen wird heftig diskutiert und gestritten. Beide Seite, die

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Makedonischer Staatspräsident Gjorge Ivanov lehnt vorliegenden Namenskompromiss ab

Am 13. Juni 2018 unterrichteten der makedonische Ministerpräsident Zoran Zaev und sein Außenminister Nikola Dimitrov offiziell den makedonischen Staatspräsidenten Gjorge Ivanov über die mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras ausgehandelte Übereinkunft zur Lösung des sogenannten Namensstreits. Das Gespräch dauerte etwa zwei Minuten, womit sich die Ablehnung der ausgehandelten Übereinkunft durch den Staatspräsidenten bereits deutlich zeigte. In einer Ansprache an die

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Unklare Informationslage zum Verlauf der Verhandlungen im sogenannten Namensstreit

Der griechische Außenminister Nikos Kotzias und der makedonische Außenminister Nikola Dimitrov haben ihre Arbeit bei ihrem letzten Treffen in Brüssel am 28. Mai 2018 beendet. Sie haben einen detaillierten Rahmenplan für eine Lösung aufgestellt. Lediglich die Arbeitsgruppen von Griechenland und der Republik Makedonien zur technischen Umsetzung einer Lösung arbeiten demnach noch weiter. Ursprünglich sollte es bis zum 01. Juni 2018

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Makedonischer Ministerpräsident stellt Einzelheiten zu möglicher Lösung im sog. Namensstreit vor

Nach Aussage des makedonischen Ministerpräsidenten Zoran Zaev gäbe es noch keine definitive Vereinbarung über den künftigen Staatsnamen der Republik Makedonien. Jedoch seien nach seiner Aussage die makedonische Sprache und die makedonische Identität bestätigt worden. Des Weiteren sagte der Ministerpräsident, dass Griechenland und die Republik Makedonien nie näher an einer Lösung dran waren. Bis zum 01. Juni 2018 soll es ein

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Annäherung zwischen Griechenland und der Republik Makedonien im sogenannten Namensstreit

In Brüssel fand am 28. Mai 2018 ein erneutes Treffen zwischen dem griechischen Außenminister Nikos Kotzias und dem makedonischen Außenminister Nikola Dimitrov statt. Bei diesem Treffen soll ein Rahmenplan für eine Lösung festgelegt worden sein. So soll der Staatsname der Republik Makedonien um eine geografische Spezifizierung auf Basis der letzten fünf Vorschlag vom UN-Sondervermittler im Namensstreit, Matthew Nimetz, erweitert werden.

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Intensive Verhandlungen im Rahmen der UN zur Lösung des sogenannten Namensstreits

Am 24./25. Mai 2018 fanden am UN-Sitz in New York wieder Gespräche zwischen dem UN-Sonderbeauftragten Matthew Nimetz, dem griechischen Außenminister Nikos Kotzias und dem makedonischen Außenminister Nikola Dimitrov statt. Diese Gespräche wurden sehr intensiv geführt. Es ist deutlich erkennbar, dass beide Seiten zwar ihre nationalen Positionen verteidigen, jedoch auch klar eine Lösung wollen. Einen Durchbruch im Streit um den Namen

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Weiteres Vorgehen zur Beilegung des sogenannten Namensstreits

Nach dem Treffen des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und des makedonischen Ministerpräsidenten Zoran Zaev am 17. Mai 2018 in Sofia ist nach einer ersten kurzen Euphorie wieder Ernüchterung eingekehrt. Die Republik Makedonien favorisiert die Lösungsvariante „Republik Ilinden-Makedonien“ für den allgemeinen Gebrauch („erga omnes“). Offiziell hat Griechenland diese Lösungsvariante noch nicht abgelehnt. Inoffiziell dürfte Griechenland diesen Vorschlag allerdings bereits abgelehnt haben.

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