Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel will noch im Jahr 2020 Beitrittsgespräche mit Nord-Makedonien

Noch während der deutschen Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union (EU), welche bis zum 31. Dezember 2020 läuft, will die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel EU-Beitrittsgespräche mit der Republik Nord-Makedonien starten. Für die Wirtschaft sei es eine gute Botschaft, dass die Staaten des Westbalkans an der Schaffung eines gemeinsamen Marktes arbeiten. Dies sagte Angela Merkel auf dem EU-Westbalkan-Gipfel am 10. November 2020.

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Die EU muss die Interessen Bulgariens schützen – Das wird ein steiniger Weg für Nord-Mazedonien

Der Bundesaußenminister Heiko Maas hat heute die Hoffnungen Nord-Mazedoniens zerstört, dass Bulgarien nachgeben könnte, um Verhandlungen aufzunehmen, ohne seine Identität preiszugeben. “Der EU-Erweiterungsprozess wird sehr schwierig sein, wenn Nord-Mazedonien und Bulgarien das bilaterale Problem nicht lösen”, sage Maas heute und beantwortete die Frage eines Reporters auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem nordmazedonischen Amtskollegen Bujar Osmani und er bulgarischen Amtskollegin Ekaterina

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Bulgarien mit Veto gegen den Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen mit Skopje

Wie bereits im Vorfeld angekündigt war, führte Bulgarien die erste Blockade gegen Nord-Mazedonien bei einem Treffen der EU-Botschafter durch, um den Verhandlungsrahmen für Skopje zu erörtern. In der Zwischenzeit teilte das bulgarische Außenministerium der Europäischen Kommission mit, dass es den Verhandlungsrahmen für Nord-Mazedonien derzeit nicht unterstützen könne. Für Bulgarien ist Möglichkeit, seine Bedingungen in einer Erklärung des EU-Rates als begleitenden

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Vor 80 Jahren: Griechenland sagt Nein!

Am 01. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg in Europa. In den Jahren 1939 und 1940 war die deutsche Wehrmacht des unter der Herrschaft der Nationalsozialisten stehenden Deutschen Reiches sehr siegreich und besetzte große Teile Europas. An diesen Erfolgen will der faschistische Machthaber Italiens, Benito Mussolini, partizipieren und suchte sich Griechenland dafür aus. Zuvor hatte Italien bereits den nördlichen Nachbarn

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Süddeutsche: “Wach auf Goce, sie haben dich verkauft!”

In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung werden die aktuellen Spannungen zwischen Nord-Makedonien und Bulgarien thematisiert “Bulgarien verlangt neue Geschichtsschreibung von Nordmazedonien”. Die Beitrittsverhandlungen zur EU könnten nur beginnen, wenn das Nachbarland seine Sprache fortan als bloßen Dialekt und seinen Nationalhelden als Bulgaren bezeichne, heißt es aus Sofia. Den vollständigen Artikel lesen sie hier.

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Süddeutsche Zeitung: Fragiler Friede

Europa interessiert sich für die Menschen und Kultur Nord-Mazedoniens wenig. Das ist ein Fehler. Von dem stolzen kleinen Land ließe sich einiges lernen. Von Karl-Markus Gauß Der 1936 geborene, 2006 verstorbene Petre M. Andreevski ist einer der großen europäischen Erzähler des 20. Jahrhunderts. Andreevski? Dass ihn bei uns kaum jemand kennt, braucht nicht zu verwundern, denn dieser Autor, der krude

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Nord-Makedonien: Regierung beschließt Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie

Die Regierung der Republik Nord-Makedonien akzeptiert die Empfehlungen der Kommission für Infektionskrankheiten und möchte entsprechende Maßnahmen umsetzen. So soll die öffentliche Verwaltung von zu Hause aus oder in Schichten arbeiten. Die Arbeitszeiten von Versorgungsdienstleistern werden auf 23:00 Uhr begrenzt. Im öffentlichen Verkehr wird die Anzahl der Fahrgäste auf 50 Prozent der möglichen Kapazität begrenzt. Des Weiteren dürfen Zuschauer nicht mehr an

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Gordana Jankulovska zu 4 Jahren Haft verurteilt

Der Oberste Gerichtshof in Nord-Mazedonien bestätigte am 18. September 2020 das Urteil des Berufungsgerichts für Gruevski, Jankuloska und Popovski über den Kauf eines gepanzerten Mercedes. Der damaligen Innenministerin wurde Korruption unterstellt und wurde nun zu 4 Jahren Haft verurteilt. Am 3. Oktober wurde Sie in die JVA Idrizovo gebracht. Ironischerweise wurde das Fahrzeug nicht aus dem Verkehr gezogen, sondern von

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Vor einem Jahr: Das Referendum zum Prespa-Abkommen

Vor einem Jahr, am 30.09.2019, stimmten die Bürgerinnen und Bürger der Republik Makedonien (seit dem 12.02.2019 „Republik Nord-Makedonien“) über das Prespa-Abkommen ab. Vorgeschichte Nach einer jahrelangen Pause wurden auch die Gespräche zwischen Griechenland und der Republik Makedonien am 19.01.2018 wieder aufgenommen und die Verhandlungen zur Lösung des Streits um den Namen „Makedonien“ intensiviert. Sie waren schwierig und standen zeitweise vor

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Die Ministerpräsidenten von Nord-Mazedonien und Griechenland treffen sich in Athen

Der Optimismus nach dem Treffen von Zaev-Mitsotakis in Athen ist zu spüren. Der Premierminister Zaev ist überzeugt, dass Griechenland der stärkste Unterstützer Nord-Mazedoniens für die Verhandlungen mit der EU ist und weiterhin sein wird. Seit der Unterzeichnung des Prespa-Abkommens sind sich beide Staaten näher gekommen und den Jahrzehnte andauernden Streit um den Namen beigelegt. Das Ergebnis des Arbeitstreffens der beiden

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