Der Termin für die Ratifizierung des Prespa-Abkommens im griechischen Parlament wird nach dem 18. Januar 2019 festgelegt

In der Republik Makedonien wird bis Mitte Januar 2019 über die Verfassungsänderungen zur Umsetzung des Prespa-Abkommens abgestimmt. Unverzüglich danach soll dann der Termin für die Ratifizierung des Prespa-Abkommens im griechischen Parlament festgelegt werden. Nach Auskunft des griechischen Regierungssprechers Dimitris Senakopoulos wird der griechische Ministerpräsident nach dem 18. Januar 2019 entscheiden, wann das Prespa-Abkommen dem griechischen Parlament zur Ratifizierung vorgelegt wird.

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Im Jahr 2019 wird sich der weitere Weg der Republik Makedonien entscheiden

Zwei Hürden muss das Prespa-Abkommen zur Lösung des Kulturstreits zwischen Griechenland und der Republik Makedonien noch nehmen: Der endgültige Beschluss der Verfassungsänderungen zur Implementierung des Abkommens in der Republik Makedonien Mitte Januar 2019 und die Ratifikation durch das griechische Parlament kurz nach dieser Abstimmung. In der Republik Makedonien ist hierfür eine Zweidrittelmehrheit (80 von 120 Abgeordneten) erforderlich. In Griechenland ist

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Vor 100 Jahren: Die Proklamation des Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen (Jugoslawien I)

Mit der Proklamation des „Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen“ am 01. Dezember 1918 entstand vor 100 Jahren der erste jugoslawische Staat (Jugoslawien I), welche bis zum Einmarsch der Deutschen Wehrmacht im Jahre 1941 existierte. Am 03. Oktober 1929 erfolgte die Umbenennung des Staates in „Königreich Jugoslawien“ und die Etablierung einer Königsdiktatur. Das Königreich stand unter serbischer Vorherrschaft und wurde

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Vor 75 Jahren: Die Anerkennung der ethnischen bzw. slawischen Makedonier als Nation

Auf der Zweiten Sitzung des „Antifaschistischen Rates der Nationalen Befreiung Jugoslawiens“ (AVNOJ) im bosnischen Jajce am 29.11.1943 wurden die ethnischen bzw. slawischen Makedonier erstmals als gleichberechtigt mit den anderen jugoslawischen Völkern, den Serben, Kroaten, Slowenen und Montenegrinern anerkannt (Anmerkung: Die Anerkennung der bosnischen Muslime bzw. Bosniaken als Nation erfolgte im Jahre 1968). Aufgrund dieser Anerkennung traten die ethnischen bzw. slawischen

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Vor 100 Jahren: Das Ende des Ersten Weltkrieges – Ein Rückblick auf den Krieg und die Folgen

Am 11.11.1918 unterzeichneten Vertreter des Deutschen Reiches und der Entente (Frankreich, Russland und das Vereinigten Königreiches) den Waffenstillstand von Compiègne. Die Unterzeichnung des Waffenstillstands erfolgte in einem Salonwaagen der Eisenbahn, welcher in einer Waldlichtung bei Rethondes stand, östlich der nordfranzösischen Stadt Compiègne. Zuvor zeichnete sich die militärische Niederlage des Deutschen Reiches ab, so dass dieses Anfang November 1918 um einen

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100 Tage – „Sein oder Nichtsein“ der Klärung der makedonischen Frage

Nach dem Scheitern der Volksabstimmung vom 30. September 2018 über das Prespa-Abkommen vom 17. Juni 2018 zur Lösung des Kulturstreits um „Makedonien“ mit Griechenland liegt die Entscheidung beim Parlament der Republik Makedonien. Dieses leitete am 19. Oktober 2018 mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit (80 von 120 Abgeordneten) den Prozess zur verfassungsrechtlichen Implementierung des Prespa-Abkommens ein. Der gesamte Prozess zur Änderung der

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Gemeinsamer Sachverständigenausschuss von Griechenland und der Republik Makedonien tagte zum ersten Mal

Am 01. November 2018 tagte in der griechischen Hauptstadt Athen zum ersten Mal der Sachverständigenausschuss für Geschichts-, Archäologie- und Bildungsfragen. Die konstituierende Sitzung des aus griechischen und ethnisch-makedonischen Experten bestehenden Ausschusses fand in einer guten Atmosphäre statt. Das Prespa-Abkommen vom 17. Juni 2018 sieht als sehr wichtigen Punkt die objektiv-wissenschaftliche Interpretation von historischen Sachverhalten vor. Zu diesem Zweck haben Griechenland und

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Vor 125 Jahren: Die Gründung der Inneren Makedonischen Revolutionären Organisation – IMRO

Mit der Gründung der „Inneren Makedonischen Revolutionären Organisation“, kurz „IMRO“, am 23.10.1893 kam ein neuer und entscheidender Faktor in die Auseinandersetzung um die makedonischen Frage und das Schicksal Makedoniens hinzu. Die IMRO sollte den „Brennpunkt Makedonien“ bis in die Mitte der 1930er Jahre prägen, versank anschließend jedoch weitgehend in der Bedeutungslosigkeit. Durch die Anerkennung der ethnischen bzw. slawischen Makedonier am

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Das Referendum lässt die ausgehandelte Antwort auf die makedonische Frage offen

Bei dem Referendum am 30. September 2018 haben nur 34,15 Prozent der 1.806.336 registrierten Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Zwar haben 90,94 Prozent der Abstimmenden für das Prespa-Abkommen mit Griechenland vom 17. Juni 2018 zur Lösung des Kulturstreits um Makedonien gestimmt, doch war für die Gültigkeit des Referendums eine Abstimmungsbeteiligung von über 50 Prozent bzw. von mindestens 903.169 der Wahlberechtigten erforderlich.

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Das Referendum entscheidet über den Namenskompromiss zwischen Griechenland und der Republik Makedonien vom 17. Juni 2018

Trotz der Verknüpfung der Fragestellung des Referendums mit der Mitgliedschaft der Republik Makedonien in der Europäischen Union (EU) und NATO geht es bei dem Referendum vorrangig um die Frage, ob der Namenskompromiss mit Griechenland vom 17. Juni 2018 (Prespa-Abkommen) angenommen oder abgelehnt werden soll. In diesem Sinne sollten die Bürgerinnen und Bürger auch ihre Entscheidung treffen und an der Abstimmung

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