Mazedoniens Schöne und der Ball

Auf Spiegel-Online ist heute ein Beitrag zu Natasa Kocevska  mit dem Titel “Die Schöne und der Ball” erschienen. Die mazedonische Handballerin spielt derzeit in Deutschland für den Handball Club Weibern.

Auszugsweise:

“In Mazedonien ist Nataša Kocevska längst ein Star, aber in Deutschland hat das spielende Model noch nicht den Durchbruch geschafft.

Natasa Kocevska

Natasa Kocevska

In Skopje wartete Nataša Kocevska. Sie wirkte riesig. Fast überirdisch. Sie schaute von einem gewaltigen Plakat herunter auf die Straßen der Hauptstadt, durch die im Dezember der Bus mit den deutschen Handballerinnen fuhr, weil in Mazedonien die Europameisterschaft ausgetragen wurde. Es war ein Heimspiel für die 25-Jährige. Die Nationalspielerin ist in ihrer Heimat ein Star, ein Handball spielendes Model. In Mazedonien lacht sie von Werbeplakaten, Brauereikalendern und Zeitschriften-Covern und wurde am Ende des Turniers zur “Miss EM” gekrönt. Sie bekam ein glitzern

des Krönchen und eine leuchtende Schärpe und lächelte in die Kameras.

Handballspielerin Kocevska: “Ich brauche neues Selbstvertrauen”

Bei Bayer Leverkusen hatte sie allerdings nicht viel Grund zu lachen. Sie dachte, sie würde einen Schritt nach vorn machen, als sie im vergangenen Sommer von der HSG Sulzbach/Leidersbach nach Leverkusen wechselte. Doch sie kam bei dieser ambitionierten Spitzenmannschaft kaum zum Einsatz. Heike Ahlgrimm, Anna Loerper und Laura Steinbach waren aus dem zentralen und linken Rückraum nicht zu verdrängen. Nataša Kocevska saß oft auf der Bank.

“Ich bin traurig, dass ich so selten gespielt habe”, sagt sie. “Aber vielleicht habe ich hier einfach nicht ins Konzept gepasst.” In der kommenden Saison wird sie für den Zweitligisten TuS Weibern auflaufen. “Sie muss in einer Mannschaft spielen, in der sie regelmäßige Einsätze bekommt und sich weiterentwickelt”, sagt Leverkusens Trainerin Renate Wolf. “Ich brauche neues Selbstvertrauen”, sagt Nataša Kocevska. “Ich glaube, Weibern ist gut für mich.” Der Club will nächstes Jahr aufsteigen.”

Der gesamte Beitrag kann hier nachgelesen werden: Spiegel Online – Die Schöne und der Ball