Gespräche im Rahmen der Vereinten Nationen zur sog. Namensfrage

Nach dem Besuch von Matthew Nimetz in Athen und Skopje am 08./09.01.2013 bzw. 10./11.01.2013 kam es wie dort bereits angekündigt zu ersten Gesprächen im Rahmen der Vereinten Nationen. Der Sondervermittler der Vereinten Nationen, Matthew Nimetz, traft sich am 29.01.2013 jeweils separat zu bilateralen Gesprächen mit dem makedonischen Vertreter Zoran Jolevski und mit dem griechischen Vertreter Adamantios Vassilakis. Am 30.01.2013 kam

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2013 – Wieder ein Schicksalsjahr für Makedonien?

Die noch nicht abschließend geklärte spezielle makedonische Frage nach der Identität der ethnischen bzw. slawischen Makedonier ist eines der letzten Relikte des Zweiten Balkankrieges von 1913. Der Zweite Balkankrieg wurde formell durch den Vertrag von Bukarest vom 10.08.1913 beendet. Aufgrund dieses Vertrages wurde Makedonien zwischen Bulgarien, Griechenland und Serbien aufgeteilt. Diese Aufteilung besteht auch heute noch im Wesentlichen so fort. Aus dem serbischen Teil ging 1944 der makedonische Staat hervor, der sich von 1944 bis 1991 zunächst im Rahmen einer jugoslawischen Föderation befand und sich dann im Jahre 1991 für unabhängig erklärte. Der Zweite Balkankrieg und die Aufteilung Makedonien ist in diesem Jahr genau 100 Jahre her.

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UN-Sondervermittler Matthew Nimetz wieder in Athen und Skopje

Der Sondervermittler der Vereinten Nationen (VN) im sogenannten Namensstreit zwischen Griechenland und der Republik Mazedonien, Matthew Nimetz, ist wieder zu Besuch in Griechenland und der Republik Makedonien. Zunächst besuchte er am 08.01. und am 09.01.2013 Griechenland. Am Vormittag des 09.01.2013 traf er im Rahmen seines Besuches auch mit dem griechischen Ministerpräsidenten Andonis Samaras zusammen. Weitere Gespräche fanden mit dem griechischen

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Streit um den Haushalt -Tumulte vor und im makedonischen Parlament

Um den Haushalt der Republik Makedonien für das Jahr 2013 ist zwischen den Vertretern der größten Regierungspartei, der konservativen VRMO, und größten Oppositionspartei, der  sozialdemokratischen SDSM, ein handfester Streit ausgesprochen. Die Opposition wirft der Regierung der Republik Makedonien vor, den Staat in die Schuldenfalle zu treiben. Die Auseinandersetzung wurde dabei nicht nur verbal geführt, sondern gipfelte in Handgreiflichkeiten. Abgeordneten nahmen

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Offene Fragen auf dem Balkan

Der Balkan ist kulturhistorisch betrachtet eine sehr interessante und einmalige Region in Südosteuropa mit vielseitigem Charakter. Auch von seinen Naturschönheiten her betrachtet ist der Balkan einzigartig. Der Balkan im weitesten Sinne ist allerdings auch für eine Vielzahl von Problemen bekannt, die bis heute fortbestehen und eine Integration von großen Teilen dieser Region in die Europäische Union (EU) bisher verhindern. Die

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Die bulgarisch-makedonische Frage

In vielen Artikel wurde die Beziehung zwischen Griechenland und Makedonien thematisiert. In dem folgenden Beitrag beleuchtet Andreas Schwarz nun die Beziehung Makedoniens zu Bulgarien und erklärt, wie sich diese Beziehung seit der Antike und dem Mittelalter entwickelt hat, welche Rückschlüsse sich aufgrund von Ereignissen ziehen lassen und was diese für die Zukunft bedeuten.

Bulgarien erkannte am 16.01.1992 als erster Staat der Welt die Unabhängigkeit der Republik Makedonien an. Damit bekräftigte Bulgarien auch gegenüber den einstigen Akteuren des Zweiten Balkankrieges von 1913, Griechenland und Serbien, sehr früh ein Interesse an der Unabhängigkeit der Republik Makedonien und gegen jede mögliche Aufteilung dieses Staates.

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Vor 100 Jahren: Albanien erklärt seine Unabhängigkeit

Am 28.11.1912 erklärte Albanien als Fürstentum seine Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich. Durch den Londoner Vertrag vom 30.05.1913, der formell den Ersten Balkankrieg beendete, wurde das Fürstentum Albanien völkerrechtlich anerkannt. Unterzeichner des Londoner Vertrages waren die am Ersten Balkankrieg beteiligten Staaten Bulgarien, Griechenland, Montenegro, Serbien und das Osmanische Reich. Vermittelt wurde dieser von Deutschland, Österreich-Ungarn, Frankreich, Italien, Russland und dem Vereinigten

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Gespräche in New York zum sogenannten Namensstreit

Am 20.11.2012 traf sich der Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen (VN) für den sogenannten Namensstreit, Matthew Nimetz, mit dem griechischen Vertreter Adamantios Vassilakis und dem makedonischen Vertreter Zoran Jolevski zu Gesprächen in New York. Nach Auffassung von Matthew Nimetz gebe es auf beiden Seiten einen guten Willen eine Lösung zu finden. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden. Neue Vorschläge dürfte der VN-Sonderbeauftragte

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Ist der griechische Bürgerkrieg schuld an der griechischen Blockadepolitik?

Michael Martens Artikel in der FAZ „330 vor und 1949 nach Christus“ thematisiert den Namensstreit zwischen Mazedonien und Griechenland aus einem anderen Blickwinkel. Basis für die Ausführungen ist das von Adamantios Skordos erschienene Buch „Griechenlands Makedonische Frage“, welches als Basis für die griechische Position den griechischen Bürgerkrieg von 1946-1949 sieht. Die aufgebauten Ängste vor Jugoslawien und der möglichen Wiedervereinigung aller

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