Vor einem Jahr: Das Referendum zum Prespa-Abkommen

Vor einem Jahr, am 30.09.2019, stimmten die Bürgerinnen und Bürger der Republik Makedonien (seit dem 12.02.2019 „Republik Nord-Makedonien“) über das Prespa-Abkommen ab. Vorgeschichte Nach einer jahrelangen Pause wurden auch die Gespräche zwischen Griechenland und der Republik Makedonien am 19.01.2018 wieder aufgenommen und die Verhandlungen zur Lösung des Streits um den Namen „Makedonien“ intensiviert. Sie waren schwierig und standen zeitweise vor

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Vor 30 Jahren: Einführung von Mehrparteienwahlsystem in der Sozialistischen Republik Makedonien

Vor 30 Jahren, am 24.09.1990, wurden demokratische Strukturen und das Mehrparteiensystem in der Sozialistischen Republik Makedonien durch Parlamentsbeschluss formell eingeführt. Festgelegt wurden dabei auch die Termine für den ersten Wahlgang am 11.11.1990 und für die Stichwahlen am 25.11.1990. Damit markiert der Parlamentsbeschluss vom 24.09.1990 den Übergang von der kommunistischen Einparteienherrschaft zu einem demokratischen Mehrparteiensystem in der Sozialistischen Republik Makedonien. Bereits

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Vor 25 Jahren: Interimsabkommen zwischen Griechenland und der Republik Makedonien unterzeichnet

Das „Abkommen über die Normalisierung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen“ zwischen Griechenland und der Republik Makedonien, kurz Interimsabkommen, wurde vor 25 Jahren am 13.09.1995 vom damaligen griechischen Außenminister Karolos Papoulias und seinem damaligen makedonischen Amtskollegen Stevo Crvenkovski unterzeichnet. Das Interimsabkommen trat 30 Tage nach der Unterzeichnung, welche am Sitz der Vereinten Nationen (UN) in New York stattfand, in Kraft. Vorausgegangen

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Leicht aktualisierte Abhandlung: „Die makedonische Frage“

Am 06. August 2019, vor genau einem Jahr, veröffentlichte ich die Abhandlung „Die makedonische Frage“. Nun liegt eine leicht aktualisierte Version der Abhandlung vom 06. August 2020 vor. Insbesondere Unterkapitel 11.19 wurde auf den aktuellen Stand gebracht und Unterkapitel 25.7 mit Hinweisen des Außenministeriums der Republik Nord-Makedonien zur Verwendung der Begriffe nach dem Prespa-Abkommen neu eingefügt. Letzteres ist besonders wertvoll

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Vor 25 Jahren: Das Massaker von Srebrenica

Während des ethnischen Krieges in Bosnien und Herzegowina (1992 -1995) fand im Juli 1995 das Massaker von Srebrenica statt, bei dem zirka 8000 Menschen ermordet wurden. Das folgenschwere Kriegsverbrechen wurde vom „Internationale Strafgerichtshof für das ehemaligen Jugoslawien“ gemäß der 1951 in Kraft getretenen „Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes“ als „Völkermord“ klassifiziert. Bei dem Massaker wurden in der

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Vor zwei Jahren „Das Prespa-Abkommen wurde unterzeichnet“

Nach intensiven Verhandlungen zwischen Griechenland und der Republik Makedonien (heute Republik Nord-Makedonien) zur Lösung des Streits um den Namen „Makedonien“ im Verlauf des Jahres 2018, wurde am 12. Juni 2018 vom griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und dem makedonischen Ministerpräsidenten Zoran Zaev ein Abkommen zur Lösung dieses seit 27 Jahren andauernden Streits ausgehandelt. Die vereinbarte Lösung sah unter anderem die Umbenennung

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Vor einem Jahr: Veröffentlichung von „Die jugoslawische Frage“

Vor einem Jahr, am 06. Mai 2019, veröffentlichte ich die 140-seitige Abhandlung „Die jugoslawische Frage“. Die Idee einer völkerrechtlichen oder staatsrechtlichen Gemeinschaft der südslawischen Völker ist nach wie vor aktuell und begründet damit auch weiterhin die jugoslawische Frage. Diese Frage betrifft die Verhältnisse der einzelnen südslawischen Völker zueinander und zu dieser Gemeinschaft. Damit betrifft sie sowohl ethnisch-nationale als auch staatsorganisatorische

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Vor 75 Jahren: Die Proklamation der Volksrepublik Makedonien

Der am 02. August 1944 auf der ersten Sitzung des „Antifaschistischen Rates der Volksbefreiung Makedoniens“ („Antifaschistische Sobranje der Volksbefreiung Makedoniens“, kurz: „ASNOM“)  gegründete makedonische Staat wurde am 30. April 1945 als „Volksrepublik Makedonien“ innerhalb der „Föderativen Volksrepublik Jugoslawien“ proklamiert. Mit dieser Proklamation begann die Konstituierung des makedonischen Staates, welcher sich nach etwa 46 Jahren am 18. September 1991 als „Republik

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Bielefeld war eine makedonische Stadtgründung

Die Behauptung, wonach es Bielefeld gar nicht geben soll, hat einen realen Hintergrund. Das hat der bekannte bulgarisch-makedonische Wissenschaftler Johannes von Buttlov nun durch langjährige Forschungen herausgefunden. Die Stadt wurde nicht von Einheimischen gegründet, sondern von einer antiken makedonischen Expedition, deren Nachfahren bis heute dort leben. Ursprünglich wollte Alexander der Große auch den Norden Europas erobern. Zur Vorbereitung wurde dann

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Vor einem Jahr: Der neue Staatsname „Republik Nord-Makedonien“ tritt in Kraft

Seit einem Jahr heißt die Republik Makedonien im völkerrechtlichen und staatsrechtlichen Verkehr uneingeschränkt („erga omnes“) „Republik Nord-Makedonien“. Der seit Mai 1991 zwischen Griechenland und der Republik Makedonien bestehende Streit um den Namen „Makedonien“ wurde damit formell beendet. In Kraft getreten ist der Name „Republik Nord-Makedonien“ aufgrund einer entsprechenden Änderung der Verfassung der Republik Makedonien bzw. Republik Nord-Makedonien am 12. Februar

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