Vor 25 Jahren: Das Attentat auf den makedonischen Staatspräsidenten Kiro Gligorov

Der damalige Staatspräsident der Republik Makedonien (seit dem 12.02.2019 „Republik Nord-Makedonien“) Kiro Gligorov wurde am 03.10.1995 bei einem Autobombenattentat in der makedonischen Hauptstadt Skopje schwer verletzt und verlor dabei ein Auge. Sein Fahrer und ein unbeteiligter Passant kamen ums Leben. Vor einem Hotel in Skopje explodierte ein Fahrzeug in dem Moment, als Präsident Kiro Gligorov und sein Fahrer daran vorbeifuhren.

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Vor einem Jahr: Das Referendum zum Prespa-Abkommen

Vor einem Jahr, am 30.09.2019, stimmten die Bürgerinnen und Bürger der Republik Makedonien (seit dem 12.02.2019 „Republik Nord-Makedonien“) über das Prespa-Abkommen ab. Vorgeschichte Nach einer jahrelangen Pause wurden auch die Gespräche zwischen Griechenland und der Republik Makedonien am 19.01.2018 wieder aufgenommen und die Verhandlungen zur Lösung des Streits um den Namen „Makedonien“ intensiviert. Sie waren schwierig und standen zeitweise vor

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Wir berichten von den Ereignissen vor 30 Jahren in Südosteuropa

Vor 30 Jahren endete die kommunistische Einparteienherrschaft in der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien (SFRJ) und ihren Sozialistischen Republiken, so auch in der Sozialistischen Republik Makedonien. Aufgrund der divergierenden Interessen der jugoslawischen Nationen und Nationalitäten zerfiel die jugoslawische Föderation. Nach einem kurzen Krieg in Slowenien brachen langjährige ethnische Kriege in Kroatien und Bosnien und Herzegowina aus. Die „Republik Makedonien“ schaffte ohne

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Bulgarien könnte die EU-Beitrittsverhandlungen mit Nord-Makedonien blockieren

Bulgarien versucht mit Druck die Eigenständigkeit der makedonischen Nation und Sprache zu unterlaufen. Nach Auffassung Bulgariens seien die ethnischen Makedonier Teil der bulgarischen Kulturnation und die makedonische Sprache ein west-bulgarischer Dialekt. Eigentlich sollen solche Fragen aufgrund des „Vertrages zur Freundschaft, Guten Nachbarschaft und Zusammenarbeit“ vom 01. August 2017 durch eine gemeinsame multidisziplinäre Expertenkommission für historische und bildungsrelevante Fragen auf paritätischer

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Vor 30 Jahren: Einführung von Mehrparteienwahlsystem in der Sozialistischen Republik Makedonien

Vor 30 Jahren, am 24.09.1990, wurden demokratische Strukturen und das Mehrparteiensystem in der Sozialistischen Republik Makedonien durch Parlamentsbeschluss formell eingeführt. Festgelegt wurden dabei auch die Termine für den ersten Wahlgang am 11.11.1990 und für die Stichwahlen am 25.11.1990. Damit markiert der Parlamentsbeschluss vom 24.09.1990 den Übergang von der kommunistischen Einparteienherrschaft zu einem demokratischen Mehrparteiensystem in der Sozialistischen Republik Makedonien. Bereits

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Bulgarien wettert gegen die Nation und Sprache der ethnischen Makedonier

Trotz des „Vertrages zur Freundschaft, Guten Nachbarschaft und Zusammenarbeit“ vom 01. August 2017 wettert Bulgarien weiterhin gegen die Nation und Sprache der ethnischen Makedonier in der Republik Nord-Makedonien. Aufgrund dieses Vertrages ist eine gemeinsame multidisziplinäre Expertenkommission für historische und bildungsrelevante Fragen auf paritätischer Grundlage eingerichtet worden. Die gemeinsame Geschichte soll nach objektiven, authentischen und wissenschaftlichen Kriterien bewertet und der Deutungshoheit

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Die Ministerpräsidenten von Nord-Mazedonien und Griechenland treffen sich in Athen

Der Optimismus nach dem Treffen von Zaev-Mitsotakis in Athen ist zu spüren. Der Premierminister Zaev ist überzeugt, dass Griechenland der stärkste Unterstützer Nord-Mazedoniens für die Verhandlungen mit der EU ist und weiterhin sein wird. Seit der Unterzeichnung des Prespa-Abkommens sind sich beide Staaten näher gekommen und den Jahrzehnte andauernden Streit um den Namen beigelegt. Das Ergebnis des Arbeitstreffens der beiden

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Vor 25 Jahren: Interimsabkommen zwischen Griechenland und der Republik Makedonien unterzeichnet

Das „Abkommen über die Normalisierung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen“ zwischen Griechenland und der Republik Makedonien, kurz Interimsabkommen, wurde vor 25 Jahren am 13.09.1995 vom damaligen griechischen Außenminister Karolos Papoulias und seinem damaligen makedonischen Amtskollegen Stevo Crvenkovski unterzeichnet. Das Interimsabkommen trat 30 Tage nach der Unterzeichnung, welche am Sitz der Vereinten Nationen (UN) in New York stattfand, in Kraft. Vorausgegangen

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Nationalfeiertag „Achter September“ der Republik Nord-Makedonien

Der Nationalfeiertag „Achter September“ wird zum zweiten Mal unter der seit dem 12. Februar 2019 gültigen Staatsbezeichnung „Republik Nord-Makedonien und zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie begangen. Aufgrund der Vereinbarung mit Griechenland heißt der Staat zwar „Nord-Makedonien“, doch werden die Ethnie, die Sprache und die Nationalität als „Makedonisch“ anerkannt. Des Weiteren werden historische Sachverhalte zu Makedonien durch ein bilaterales

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Serbien und das Kosovo unterzeichnen Abkommen zu Wirtschaftsbeziehungen

Serbiens Staatspräsident Aleksandar Vučić und der kosovarische Premier Avdullah Hoti unterzeichneten am 04. September 2020 im Weißen Haus in Washington ein Abkommen zur Normalisierung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Staaten. Des Weiteren verpflichteten sich beide Seiten dazu, die bestehenden Abkommen zur Schaffung einer Autobahn und von Eisenbahnverbindungen zwischen Serbien und dem Kosovo umzusetzen. Bei der Unterzeichnung des Abkommens war auch

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