Die griechische Revolution vor 200 Jahren: Die Geburt der modernen griechischen Nation

Der 25.03.1821 markiert den Beginn der griechischen Revolution und ist Nationalfeiertag in der Hellenischen Republik. Die griechische Revolution führte im Ergebnis zur Herausbildung der heutigen modernen griechischen Nation und zur Gründung eines griechischen Nationalstaates. Die hellenische Nation und ihr Nationalstaat bauen dabei auf die hellenische Kultur und Geschichte auf.  Im Selbstverständnis der heutigen Griechen ist die heutige hellenische Nation eine kontinuierliche

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Jugoslawien 15.03.1991: Rücktritte und personeller Wechsel im Präsidium der SFRJ

Am Abend des 15.03.1991 tritt Borisav Jović (Serbien) vom Präsidium der „Sozialistischen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“) und als dessen Vorsitzender zurück. Begründet hat er seinen Rücktritt damit, dass er Sondermaßnahmen durch die „Jugoslawische Volksarmee“ („JNA“) und gegen die slowenischen Beschlüsse in Richtung Souveränität nicht durchsetzen kann. Die Mitglieder Jugoslaw Kostić (Vojvodina) und Nenad Bucin (Montenegro) treten ebenfalls zurück. Tatsächlich dürfte es

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Jugoslawien 12.03.1991: Jugoslawische Volksarmee fordert vom Präsidium die Verhängung des Ausnahmezustands

Ab dem 12.03.1991 kommt es zu einem Versuch die „Jugoslawische Volksarmee“ („JNA“) in die Auseinandersetzungen um die Zukunft der „Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“) mit einzubeziehen. Der Vorsitzende des Präsidiums der SFRJ, Borisav Jović, beruft das Präsidium in der Kommandostelle der JNA ein. Anwesend sind unter anderen Verteidigungsminister Veljko Kadijević und andere hohe Funktionäre der JNA. Des Weiteren sind Kameras

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(Nord-)Makedonien 12.03.1991: SR Makedonien boykottiert eine Sitzung des Präsidiums der SFRJ

Wegen des Vorgehens der jugoslawischen Sicherheitskräfte gegen die Demonstrantinnen und Demonstranten in Belgrad (siehe Meldung „Jugoslawien 09.03.1991: Massenproteste in Belgrad“) boykottiert die Sozialistische Republik Makedonien eine Sitzung des Präsidium der „Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“). Der Vorsitzende des Präsidiums Borisav Jović stellt die Funktionsfähigkeit des Staatsorgans der SFRJ fest. Das Militär verlangt Sondermaßnahmen, welche sich nach Ansicht des makedonischen Präsidiummitglieds

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Jugoslawien 09.03.1991: Massenproteste in Belgrad

In der jugoslawischen und serbischen Hauptstadt Belgrad kommt es am 09.03.1991 zu schweren Zusammenstößen bei einer nicht genehmigten Demonstration gegen den Kommunismus und die serbische Medienpolitik. Insgesamt 70.000 bis 100.000 Menschen haben sich an der Demonstration beteiligt. Nur durch den Einsatz der „Jugoslawischen Volksarmee“ („JNA“), die verfassungsgemäß auch die sozialistische Ordnung der „Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“) zu schützen hat,

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Jugoslawien 07.03.1991: Slowenien beschließt Entsendung von Rekruten zur Jugoslawischen Volksarmee zu beenden

Die Republik Slowenien beschließt am 07.03.1991 die Entsendung von Rekruten in die „Jugoslawische Volksarmee“ („JNA“) bis zum 15.05.1991 zu beenden und den vorgesehenen finanziellen Beitrag für die JNA um Zweidrittel bis zum 01.09.1991 zu kürzen. Im gleichen Zeitraum soll die JNA ein Drittel ihrer Einrichtungen in Slowenien räumen. Durch die Kürzung wird der finanzielle Beitrag von Slowenien für die JNA

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30 Jahre demokratisch-parlamentarische Regierungsform in der Republik (Nord-)Makedonien

Der damalige makedonischen Staatspräsident Kiro Gligorov berief am 07.03.1991 den Unabhängigen Nikola Kljušev zum Ministerpräsidenten der Sozialistischen Republik Makedonien. Das von Kljušev gebildete makedonische Regierungskabinett wurde am 20.03.1991 mit 83 zu 17 Stimmen bei drei Enthaltungen durch das Parlament bestätigt. Vorausgegangen waren die ersten freien und demokratischen Mehrparteienwahlen zum makedonischen Parlament im November 1990 sowie die Wahl von Kiro Gligorov

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(Nord-)Makedonien 07.03.1991: Nikola Kljušev zum Ministerpräsidenten ernannt und mit der Regierungsbildung beauftragt

Aufgrund des Ergebnisses der ersten freien Parlamentswahlen mit mehreren Parteien vom November 1990 gibt es keine eindeutigen Mehrheiten für eine bestimmte Regierungskoalition, so dass langwierige Verhandlungen die Folge sind. Im März 1991 einigen sich die Parteien im Parlament auf eine „Regierung der Experten“, so dass Staatspräsident Kiro Gligorov am 07.03.1991 den Unabhängigen Nikola Kljušev zum Ministerpräsidenten ernennt und mit der

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Ex-Geheimdienstchef Sašo Mijalkov wegen Unterwanderung des Staates verurteilt

Der ehemalige Chef des Geheimdienstes der Republik (Nord-)Makedonien, Sašo Mijalkov,   welcher während der autoritären Regierungszeit von Ministerpräsident Nikola Gruevski (2006 – 2016) von der VMRO-DPMNE amtierte, wurde von einem Gericht in Skopje wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, Amtsmissbrauchs und illegaler Einflussnahme zu 12 Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Sašo Mijalkov, welcher auch ein Cousin des ehemaligen

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Reformierte Justiz in Nord-Makedonien als Garant für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

Unter der langen Regierungszeit von Ministerpräsident Nikola Gruevski, welcher Vorsitzender der VMRO-DPMNE war und von 2006 bis 2016 amtierte, erodierten Demokratie, Medienfreiheit, Pluralismus und Rechtsstaatlichkeit in der Republik (Nord-)Makedonien immer mehr. Klientelismus und Korruption erreichten einen Höhenpunkt. Allerdings waren Klientelismus und Korruption immer ein Problem, unter allen Regierungen und auch heute ist dieses Problem nicht überwunden. Eine Sonderstaatsanwaltschaft wurde zur

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