Die Pandemie-Lage und die Impfsituation in Nord-Makedonien und auf dem Westbalkan

Der Inzidenzwert (Anzahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) liegt in der Republik Nord-Makedonien derzeit bei 330 und damit dreimal so hoch wie in der Bundesrepublik Deutschland. Viele Menschen in der Republik Nord-Makedonien stecken sich mit der britischen Variante des Corona-Virus an. Diese Mutation des ursprünglichen Corona-Virus ist infektiöser und führt zu mehr schweren Krankheitsverläufen. Die Impfungen in

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Botschaft vom bulgarischen Präsidenten Radev an Nord-Makedonien

Für Bulgarien sei der Fortschritt der Republik Nord-Makedonien auf den Weg zur Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) ein strategisches Ziel, sagte der bulgarische Staatspräsident Ruman Radev. Er fügte jedoch hinzu, dass es von der Bereitschaft und dem politischen Willen der Republik Nord-Makedonien abhängen würde, die Kriterien für die EU-Mitgliedschaft und die Achtung der Rechte der Bürgerinnen und Bürger zu

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Sitzung der Kommission für Infektionskrankheiten in Nord-Makedonien

Die Kommission für Infektionskrankheiten der Republik Nord-Makedonien hat nach Prüfung der epidemiologischen Lage in Nord-Makedonien auf einer Sitzung am 26. März 2021 keine Entscheidung getroffen, neue restriktive Maßnahmen für den Schutz gegen die Infektionen mit Corona-Viren einzuführen. Die bereits verabschiedeten Schutzmaßnahmen bleiben in Kraft. Darunter eine Ausgangssperre in der Zeit von 22 bis 5 Uhr, welche bis zum 06. April

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EU-Parlament hat Entschließung zu Nord-Makedonien angenommen

Das Parlament der Europäischen Union (EU) hat eine Entschließung zu Nord-Makedonien mit 558 Stimmen bei 70 Gegenstimmen und 59 Enthaltungen angenommen. Die vom Berichterstatter für Nord-Makedonien, Ilhan Kucuk, im EU-Parlament, ausgearbeitete Entschließung fordert die Republik Nord-Makedonien nachdrücklich auf, die Reformen fortzusetzen, insbesondere im Kampf gegen Korruption und organisiertes Verbrechen, Medienfreiheit, integrative Gesellschaft, und begrüßt die Reform der öffentlichen Verwaltung. Die

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Die griechische Revolution vor 200 Jahren: Die Geburt der modernen griechischen Nation

Der 25.03.1821 markiert den Beginn der griechischen Revolution und ist Nationalfeiertag in der Hellenischen Republik. Die griechische Revolution führte im Ergebnis zur Herausbildung der heutigen modernen griechischen Nation und zur Gründung eines griechischen Nationalstaates. Die hellenische Nation und ihr Nationalstaat bauen dabei auf die hellenische Kultur und Geschichte auf.  Im Selbstverständnis der heutigen Griechen ist die heutige hellenische Nation eine kontinuierliche

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Jugoslawien 15.03.1991: Rücktritte und personeller Wechsel im Präsidium der SFRJ

Am Abend des 15.03.1991 tritt Borisav Jović (Serbien) vom Präsidium der „Sozialistischen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“) und als dessen Vorsitzender zurück. Begründet hat er seinen Rücktritt damit, dass er Sondermaßnahmen durch die „Jugoslawische Volksarmee“ („JNA“) und gegen die slowenischen Beschlüsse in Richtung Souveränität nicht durchsetzen kann. Die Mitglieder Jugoslaw Kostić (Vojvodina) und Nenad Bucin (Montenegro) treten ebenfalls zurück. Tatsächlich dürfte es

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Jugoslawien 12.03.1991: Jugoslawische Volksarmee fordert vom Präsidium die Verhängung des Ausnahmezustands

Ab dem 12.03.1991 kommt es zu einem Versuch die „Jugoslawische Volksarmee“ („JNA“) in die Auseinandersetzungen um die Zukunft der „Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“) mit einzubeziehen. Der Vorsitzende des Präsidiums der SFRJ, Borisav Jović, beruft das Präsidium in der Kommandostelle der JNA ein. Anwesend sind unter anderen Verteidigungsminister Veljko Kadijević und andere hohe Funktionäre der JNA. Des Weiteren sind Kameras

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(Nord-)Makedonien 12.03.1991: SR Makedonien boykottiert eine Sitzung des Präsidiums der SFRJ

Wegen des Vorgehens der jugoslawischen Sicherheitskräfte gegen die Demonstrantinnen und Demonstranten in Belgrad (siehe Meldung „Jugoslawien 09.03.1991: Massenproteste in Belgrad“) boykottiert die Sozialistische Republik Makedonien eine Sitzung des Präsidium der „Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“). Der Vorsitzende des Präsidiums Borisav Jović stellt die Funktionsfähigkeit des Staatsorgans der SFRJ fest. Das Militär verlangt Sondermaßnahmen, welche sich nach Ansicht des makedonischen Präsidiummitglieds

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Jugoslawien 09.03.1991: Massenproteste in Belgrad

In der jugoslawischen und serbischen Hauptstadt Belgrad kommt es am 09.03.1991 zu schweren Zusammenstößen bei einer nicht genehmigten Demonstration gegen den Kommunismus und die serbische Medienpolitik. Insgesamt 70.000 bis 100.000 Menschen haben sich an der Demonstration beteiligt. Nur durch den Einsatz der „Jugoslawischen Volksarmee“ („JNA“), die verfassungsgemäß auch die sozialistische Ordnung der „Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“) zu schützen hat,

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Jugoslawien 07.03.1991: Slowenien beschließt Entsendung von Rekruten zur Jugoslawischen Volksarmee zu beenden

Die Republik Slowenien beschließt am 07.03.1991 die Entsendung von Rekruten in die „Jugoslawische Volksarmee“ („JNA“) bis zum 15.05.1991 zu beenden und den vorgesehenen finanziellen Beitrag für die JNA um Zweidrittel bis zum 01.09.1991 zu kürzen. Im gleichen Zeitraum soll die JNA ein Drittel ihrer Einrichtungen in Slowenien räumen. Durch die Kürzung wird der finanzielle Beitrag von Slowenien für die JNA

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