Juni 2009

Spiegel-Interview mit dem mazedonischen Präsident Ivanov

Der neue mazedonische Präsident Gjorge Ivanov hat in einem Interview für den Spiegel über die aktuelle Situation in Mazedonien gesprochen. Dabei unterstreicht er die mazedonische Position in den Verhandlungen über den Namen mit Griechenland, und potentiellen Auswirkungen auf Mazedonien, welches an den Pforten der EU steht.

„Invest in Macedonia“ ist beliebt bei Google Nutzern

Google überwacht permanent Suchbegriffe, darunter auch den Term „invest in“. In der letzten Auswertung kam es schließlich zu einer interessanten Überraschung. Auf Platz 1 kam die USA gefolgt von Frankreich. Auf Platz 3 überraschte Mazedonien bei der Suche nach Investitionsmöglichkeiten.

Mazedonien vor einem schwierigen Balanceakt zwischen Identität und EU

Seit der Unabhängigkeitserklärung von Mazedonien ist der von Griechenland auferlegte Namensstreit stets ein Hindernis gewesen, um ohne Barrieren den Weg in die Demokratie zu und in die internationalen Organisationen zu finden. Derzeit blockiert Griechenland mit aller Macht den Beitritt des kleinen Balkanstaats in die NATO und das Festsetzen eines Startdatums für den EU-Beitritt – Mazedonien ist seit 2005 offiziell EU-Beitrittskandidat.

Ivanov: Im Ausland lebende Makedonier sind für Makedonien sehr wichtig

„Die Republik Mazedonien ist auf seine Diaspora stolz. Amerikaner, Kanadier und Australische Makedonier, sowie die Makedonier, die überall in Europa leben, sind die wichtigste Verbindung zwischen ihrer alten Heimat und ihrem neuen Heimatland.“

Dies sagte der mazedonische Präsident Gjorge Ivanov auf der ersten UMD Weltkonferenz (United Macedonian Diaspora) in Washington.