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Was berichtet Wikileaks über Mazedonien?

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Weltweit berichten die Medien über die veröffentlichten Dokumente auf Wikileaks. In diesen geheimen Protokollen sind einige Passagen zu finden, die auch einen Bezug zu Mazedonien aufweisen, insb. auf den Namensstreit mit Griechenland. Pelagon.de hat nun die zwei wesentlichen Passagen herausgesucht.

Vor 20 Jahren: Erste freie makedonische Parlamentswahlen in einem Mehrparteiensystem

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Am 11.11.1990 fanden in der damals noch zur „Sozialistisch Föderativen Republik Jugoslawien“ (SFRJ) gehörenden „Sozialistischen Republik Makedonien“ erstmals freie Parlamentswahlen statt. Diese Wahlen wurden aufgrund von Stichwahlen und aufgrund von notwendigen Wahlwiederholungen wegen Unregelmäßigkeiten, die gehäuft in den albanischen Siedlungsgebieten auftraten, am 25.11.1990 und am 09.12.1990 fortgesetzt. Gleichzeitig mit der Parlamentswahl sind die Kommunalparlamente der damaligen 34 Großgemeinden der Sozialistischen Republik Makedonien gewählt worden.

Erfolgreiche Petition zur Namensfrage

Es ist ein großer Erfolg für das „Makedonisch-Griechische-Projekt“. Die bereits auf Pelagon.de veröffentlichte Petition zur Klärung der Namensfrage wurde vor einigen Tagen im Petitionsausschuss behandelt. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Antwort weitere Maßnahmen und Aktionen folgen, die zu einer Verbesserung in der Völkerverständigung zwischen Mazedonien und Griechenland führen. Grundlegend hierfür ist die Lösung der Namensfrage.

Gruevski: „Griechenland ist weder flexibel noch konstruktiv in der Namensfrage“

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Der mazedonische Ministerpräsident Nikola Gruevski zeigte sich in den gestrigen Medien in Mazedonien enttäuscht über die kürzlichen Aussagen des griechischen Premiers Papandreou und dessen Außenminister Droutzas. Die schlussendlich radikalen Positionen, die Griechenland mit diesen Aussagen unterstrichen hat, sind in Gruevskis Augen ein Beweis dafür, dass die bisher gezeigten Hoffnungen auf eine Lösung vorgetäuscht waren.

Kein neuer Vorschlag im Namensstreit in New York

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Der mazedonische Präsident Gjorgje Ivanov traf sich gestern während der UN-Vollversammlung in New York mit dem UN-Sondervermittler im Namensstreits zwischen Griechenland und Makedonien, Matthew Nimetz. In einem einstündigen Gespräch legte der mazedonische Präsident die mazedonischen Standpunkte nochmals dar, Nimetz kam nicht mit neuen Vorschlägen oder Ideen. Er gehe jedoch fest davon aus, dass dieses Problem im Dialog auf höchstem Niveau gelöst werden könne.

Wie ein Mazedonier die Detroit Red Wings rettete

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Wir schreiben das Jahr 1982. Das NHL Eishockeyteam aus Detroit steckt seit 10 Jahren in der größten sportlichen Krise der Vereinsgeschichte. Da kommt ein gewisser Michael „Mike“ Ilitch (geb. in Bitola, Mazedonien) und kauft das Team für acht Mil. US-Dollar. Er baute das Team mit General Manager Jim Devellano um und errichtete ein Team, das wieder an der Spitze der NHL mitspielen konnte. Fünfzehn Jahre nach dem Kauf gewann das Team 1997 den Stanley Cup und ließ 1998, 2002 und 2008 drei weitere Titel folgen.

Namensspiele um Makedonien / Mazedonien

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Die Ausgabe der griechischen Zeitung „Kathimerini“ vom 13.06.2010 berichtete über eine neue Variante für die Lösung der Namensfrage der Republik Makedonien im sogenannten Namensstreit zwischen dieser und der Hellenischen Republik. Demnach soll die „Republik Makedonien“ zukünftig im völkerrechtlichen Verkehr „Republik Vardar-Makedonien“ oder „Republik Makedonien (Vardar)“ heißen. Mit diesem Namen wären die Forderungen Griechenlands erfüllt, dass der Name der Republik Makedonien …

Die spezielle makedonische Frage – Wann kommt die Klärung?

Die bisherigen Lösungsversuche im sog. Namensstreit sind gescheitert und sollten in dieser Form auf gar keinen Fall fortgesetzt werden. Sie dienen weder dem Interesse der Hellenischen Republik noch dem Interesse der Republik Makedonien. Der sogenannte Namensstreit ist ein inhaltlicher Streit um die materielle Bedeutung der Begriffe „Makedonien“ und „Makedonier“.Diese Begriffe haben zu unterschiedlichen Zeiten auch eine unterschiedliche territoriale und personelle Bedeutung gehabt.

Hoffnungsvolles Gesprächsklima zwischen Gruevski und Papandreou in Madrid

Der mazedonische Ministerpräsident Nikola Gruevski hatte am Rande des EU- Lateinamerika- Gipfel in Madrid ein Treffen mit seinem Amtskollegen Jorgos Papandreou. Thema des Treffens war der Namensstreit, die aktuelle Situation beider Länder, die Finanzkrise in Griechenland und die aktuelle Herausforderungen in Mazedonien, und ob dieses ein Hindernis bei der Lösung der Namensfrage sein könnten.

Griechenlands verstecktes Spiel in der sog. Namensfrage

Eine echte griechische Tragödie ist das aktuelle Verhalten Griechenlands. Auf der einen Seite ist das arme Griechenland pleite, die griechischen Anleihen auf Ramsch-Niveau, Korruption allgegenwärtig, das Vertrauen der EU verspielt und die Einsicht der Menschen, dass es Veränderungen geben muss nicht vorhanden. Auf der anderen Seite stellt sich genau dieses Land gegen ihr nördliches Nachbarland und streitet diesem den Namen Mazedonien ab. Ein Land wie Griechenland, kurz vor dem Zusammenbruch stehend, sollte sich doch lieber auf andere, wichtigere Themen konzentrieren, als auf die Blockade Mazedoniens und deren Ambitionen in die NATO und die EU.