Mai 2009

Miller’s Brief an Obama stößt auf Kritik

In diesem Brief an seine Kollegen nimmt Prof. Daniel Tompkins (Temple University) Stellung zum Brief von Prof. Miller, der in einem Brief an den US-amerikanischen Präsidenten fordert, die USA müsse die Anerkennung der Republik Mazedonien zurücknehmen. Pelagon.de veröffentlicht den Brief zunächst auf englisch, demnächst auch auf deutsch.

Mazedonien erfüllt alle Voraussetzungen für Visa- Erleichterung

Mit einer glatten 1,0 benotet die EU die bisherigen Leistungen Mazedoniens für Visa- Erleichertungen. Damit wird erneut mit dieser Bestnote dargelegt, dass das kleine Balkanland seine Hausaufgaben alle gemacht hat und eigentlich schnellstmöglich diese wichtige Barriere in Richtung EU aus dem Weg schaffen könnte, wenn sich die EU dazu bereit erklärt, den Prozess dazu zu beginnen.

Eine 1 und damit die Bestnote hat demnach Mazedonien erhalten. Das Land habe praktisch alle in der Road Map vorgesehenen Voraussetzungen erfüllt.

To the students of Ancient Macedonian History

While taking subjective positioning on topics of ancient history dealing with events that have taken place thousands of years ago, shrouded in mystery and still under the veil of an inconclusive and controversial permanency, to a certain degree, is an acceptable act. Affirming your signature to a politically motivated petition, not only is not acceptable but it is also counterproductive, unethical and undermines the educational principles, the confidence and the trust inherent in the scholarly institutions and leaves a permanent stigma on the integrity of our educational system. Moreover, an act of such frivolousness, subjective and self-securing interest will not only erode the students´ morale, weaken their convictions but also chip away at the purity of their beliefs.

Aus der FAZ: „Ein peinlicher geschichtspolitischer Aufruf“

  • von

In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint ein sehr interessanter Artikel von Uwe Walter, der die Briefe pro-griechsicher Wissenschaftler an den US-amerikanischen Präsidenten Obama analysiert:

[…] „Der Präsident wird dann mit einer Auflistung von Indizien für die Behauptung belästigt, erfährt aber nicht, daß die makedonischen Könige sich zwar aktiv an die griechische Leitkultur anschlossen, die Zugehörigkeit der Makedonen zu den Hellenen aber in der Antike notorisch umstritten war. Die Athener, die Bewohner des durch Alexander zerstörten Theben und die von seinem Verbanntendekret betroffenen griechischen Städte jedenfalls hätten sich schön bedankt, den Makedonenkönig als Griechen zu betrachten – einen König, der später vornehme Perser in die Elite seines Reiches aufnahm, die griechischen Truppen in seinem Heer aber nach Hause schickte.“ […]