Die Europäische Bewegung der Republik Mazedonien hat den in Berlin lebenden mazedonischen Künstler Jovan Balov als “Kultur-Botschafter” ausgezeichnet. Ihm ist es auf eindrucksvolle Weise gelungen,  fasziniert von Mythen und Symbolen, eine kulturelle Brücke zwischen Skopje und Berlin zu schlagen. Er erhielt die Auszeichnung “Europäische Persönlichkeit des Jahres 2014 der Republik Mazedonien“. Einerseits brachte er den europäischen Geist nach Mazedonien und stellte andererseits mazedonische KünstlerInnen einem europäischen Publikum vor.

"Ego sum, qui sum...1, 2 & 3", 2009/10, acryl on canvas, (95cm x 105cm) (Quelle: balov.de)

“Ego sum, qui sum…1, 2 & 3″, 2009/10, acryl on canvas, (95cm x 105cm) (Quelle: balov.de)

Jovan Balov wurde am 6. November 1961 in Skopje geboren und schloss im Jahr 1987 sein Studium der bildende Kunst an der Kyrill-und-Method-Universität ab. Daraufhin verließ er Mazedonien und lebte in West-Berlin sowie Amsterdam. Seit 1995 ist er als freiberuflicher Künstler und Leiter der Projektgalerie „Prima Center“ in Berlin tätig. Webseite: http://www.prima-center.net/

Jovan Balovs Errungenschaft besteht in den zahlreichen Projekten, mit denen er seit 2000 erfolgreich die zeitgenössische, mazedonische Kunst und Kultur in Europa und der Welt präsentiert.

Jovan Balovs Kunstwerke wurden in Deutschland, Russland, Slowenien, Frankreich, Griechenland, Österreich, Polen, Finnland, Israel, England, Serbien, Italien und vielen anderen Ländern ausgestellt.

Seit 2004 wurden im „Prima Center Berlin“ dank Jovan Balov über 180 Ausstellungen mit ca. 400 ausländischen KünstlerInnen verwirklicht. Darunter finden sich 69 Ausstellungen mazedonischer Kunst, an denen insgesamt 115 AkteurInnen und OrganisatorInnen beteiligt waren.

Jovan Balov ist zudem Initiator von zahlreichen Präsentationen und Ausstellungen europäischer KünstlerInnen in mazedonischen Galerien und Museen.

Die Motivation für seinen Opus und die Präsentation mazedonischer Werke, findet Jovan im Vertrauen in sich und seine Arbeit, die – wie er selbst formuliert, darin besteht „eine kulturelle Brücke zwischen Berlin und Mazedonien zu schaffen“, und darüber hinaus Mazedonien mit der Europäischen Union und der Welt zu verbinden.

Die wichtigsten Werke von Jovan Balov sind seine aktuellen, hyperrealistischen Porträts, das große Triptychon „Dem deutschen Volke“ und die Serie von 120 Gemälden, die den Erzengel Gabriel, orientiert an den Fresken in Kubinovo, abbilden.

Jovan Balov's "Dem Deutschen Volke" (Quelle: www.balov.de)

Jovan Balov’s “Dem Deutschen Volke” (Quelle: www.balov.de)

 

Zu seinen bisher größten Auszeichnungen gehören der erste Preis für Malerei in Paris 2013, verliehen von der Galerie „Du Columbier“ und der Kulturhauptstadt Europas 2014, sowie der „Rigas Karta“-Preis als „Held der Balkan-Kulturen“, der ihm 2007 in Athen überreicht wurde.

In Jovan Balovs Vertretung nahm am 12. Mai 2015 zum „Europatag“ seine Tochter Ena Balova die Auszeichnung entgegen. Die offizielle Zeremonie fand im Kulturzentrum „MKC“ in Skopje statt und wurde von der „Europäischen Bewegung der Republik Mazedonien“, einem Teil des Netzwerks der „Europäischen Bewegung International“, initiiert.

Text: Mag. Maja Manchevska

(Europäische Bewegung der Republik Mazedonien)

Skopje, 12.05.2015

Übersetzung: Paula Balov

Quellen:

www.balov.de

www.prima-center.net