Vor genau zehn Jahren, am 30. April 2008, ging der erste offizielle Artikel von Pelagon.de online. Er hatte den Titel „Nachrichten aus Mazedonien auf Deutsch“ und bestand aus nur einem Satz mit folgendem Inhalt: „Auf Pelagon.de finden Sie Nachrichten aus Makedonien – tagesaktuell und auf deutsch.“ Seitdem informiert unser Makedonien-Portal in ausführlichen und fundierten Artikeln über wichtige Geschehnisse aus und rund um Makedonien und den Nachbarländern. Insbesondere der seit 1991 existierende  sogenannte Namensstreit ist ein elementarer Bestandteil der Inhalte, da dieses Thema von größter Wichtigkeit für das Land und der dort lebenden Menschen ist. Vielleicht ist das Jubiläumsjahr von Pelagon auch das Jahr der Lösung des Streits um den Namen „Makedonien“, über welche wir dann an dieser Stelle berichten können. Doch auch viele andere historische, politische und sogar rechtliche Themen zu Makedonien / Südosteuropa haben wir in Form von Artikeln ausführlich behandelt. In den letzten 10 Jahren wurden insgesamt rund 2.500 Artikel auf Pelagon.de veröffentlicht.

Pelagon.de ist ein ehrenamtlich organisiertes Informations- und Nachrichtenportal mit Fokus auf Makedonien und Südosteuropa und stellt seit 2008 regelmäßig ausführliche Informationen kostenfrei zur Verfügung. Mit einer Reichweite von ca. 10.000 Seitenaufrufen im Monat gehört es zu einer der führenden Online-Nachrichtenseiten, insbesondere für deutschsprachige Nachrichten aus Makedonien; hier besetzt Pelagon.de eine Nische und berichtet regelmäßig über wichtige und relevante Ereignisse. Neben allgemeinen Informationen zu Makedonien werden auch politische, wirtschaftliche und kulturelle Themen sowie der sogenannte Namensstreit zwischen Griechenland und der Republik Makedonien schwerpunktmäßig thematisiert. Weitere wichtige Themen sind auch die Integration der Republik Makedonien in die Europäische Union (EU) und der NATO. Auch werden über historische Ereignisse und Jahrestage detaillierte Beiträge verfasst und veröffentlicht, woraus sich eine Wissensdatenbank etabliert hat. Aufgrund seiner Reichweite wird Pelagon.de auch in wissenschaftlichen Arbeiten und auf Wikipedia.de als Referenz verwendet.

Historischer Überblick zu Pelagon

Im April 2008 begann Pelagon.de mit der Berichterstattung zu verschiedenen Themen – in diesem Monat sollte die Republik Makedonien einen negativen Bescheid der NATO in Bukarest erhalten. Der Mitgliedschaftsantrag wurde auf Drängen Griechenlands abgelehnt, obwohl makedonische Soldaten bei NATO-Friedensmissionen wertvolle Unterstützung leisten und die anderen NATO-Mitglieder für einen Beitritt der Republik Makedonien waren bzw. sind. Dieses Ereignis war quasi der Startschuss für die Nachrichtenseite, welche nun 10 Jahre erfolgreich und unabhängig aus und über Makedonien / Südosteuropa berichtet.

Am 24. April 2014 startete der Wissenschaftliche Dienst zu Makedonien / Südosteuropa, welche nach Vorbild des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages organisiert ist. Dieser gliedert sich in die Rubriken: „Makedonien (Region)“, „Makedonien (Staat)“, „Die makedonische Frage“, „Balkan und Südosteuropa“ und „Jugoslawien“. In diesen Rubriken befinden ausführliche und informative Ausarbeitungen und Dokumentationen zu historischen und aktuellen Themen. Alle Ausarbeitungen und Dokumentationen werden mit größtmöglicher Objektivität und wissenschaftlichen Anspruch verfasst. Sie beinhalten eine ausführliche, grundlegende und zusammenfassende Einführung in die jeweiligen historischen und aktuellen Themengebiete. Diese können dann bei Bedarf mit entsprechender Fachliteratur vertieft werden.

Zusätzlich können Anfragen gestellt werden. Diese werden in Form von Kurzmitteilungen oder in Absprache auch in Form von ausführlichen Ausarbeitungen und Dokumentationen beantwortet. Des Weiteren können entsprechende Anfragen auch auf Wunsch an gesellschaftliche und wissenschaftliche Stellen weitergeleitet oder entsprechende Kontakte hergestellt werden.

Der Wissenschaftliche Dienst zu Makedonien/Südosteuropa befindet sich in einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Ziel ist ein umfangreiches wissenschaftliches Netzwerk, das vor allem der größtmöglichen Objektivität und guter wissenschaftlicher Praxis verpflichtet ist. Interessierte und entsprechend fachlich geeignete Personen sind ausdrücklich zur Mitwirkung und zum weiteren Ausbau dieses wissenschaftlichen Netzwerkes eingeladen.

Vor allem Entscheidungsträgerinnen und -träger, Politikerinnen und Politiker und Journalistinnen und Journalisten sollen mit diesem Angebot grundlegende Informationen zur Verfügung gestellt werden. Doch auch Schülerinnen und Schüler, Studierende der entsprechenden Fachrichtungen und alle interessierten Leserinnen und Leser sollen hier ausführliche Informationen zu Makedonien / Südosteuropa bekommen. Mittlerweile hat sich Pelagon.de als Quelle für Politikerinnen und Politiker, Journalistinnen und Journalisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Institutionen sowie für wissenschaftliche und sonstige Ausarbeitungen etabliert.

Schlusswort

Pelagon.de wird auch weiterhin mit größtmöglicher Objektivität über aktuelle und historische Ereignisse berichten. Dabei werden auch weiterhin die verschiedenen Auffassungen zum Themenkomplex Makedonien Gegenstand der Berichterstattung sein. Durch ein vielseitiges Angebot von Informationen aus und über Makedonien hat sich Plelagon.de das Ziel gesetzt einen Beitrag zur Überwindung des sogenannten Namensstreits und für gute nachbarschaftliche Beziehungen zu leisten. Die Region Makedonien ist ein interessanter und vielseitiger Kulturraum dessen Entwicklung und Förderung Pelagon.de ein wichtiges Anliegen ist. Doch vor allem ist und bleibt Pelagon.de ein deutschsprachiges makedonisches Newsportal, das seiner Leserschaft verpflichtet bleibt sie weiterhin mit größtmöglicher Objektivität und Qualität zu informieren.