Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) haben eine Entscheidung bezüglich des Beginns der Beitrittsverhandlungen mit Albanien und der Republik Makedonien getroffen: Im Juni 2019 sollen die konkreten Beitrittsgespräche starten. Diese sollen allerdings unter Bedingungen erfolgen, welche beide Beitrittskandidaten noch erfüllen müssten. Der EU-Beschluss zur Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit Albanien und der dann Republik “Nord-Makedonien” stand kurz vor dem Scheitern, da zunächst die EU-Mitglieder Frankreich, Dänemark und die Niederlage ihr Veto eingelegt hätten. Daraufhin wurde die Formulierung angenommen, welche einen positiven Beschluss ermöglichte: „Der Rat der EU vereinbart, den Weg zur Eröffnung von Beitrittsverhandlungen im Juni 2019 abzustecken”. Sollten die Beitrittskandidaten ihre Hausaufgaben nicht umsetzen, kann der Start von Beitrittsgesprächen weiter nach hinten geschoben werden. Insbesondere für “Nord-Makedonien” ist eine positive Antwort aus Brüssel wichtig gewesen.