Am 08. September 2018, dem makedonischen Nationalfeiertag, besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel die Republik Makedonien. Der Nationalfeiertag „08. September“ erinnert an das Unabhängigkeitsreferendum vom 08. September 1991, bei dem bei einer Abstimmungsbeteiligung von 75 Prozent über 90 Prozent der makedonischen Bürgerinnen und Bürger für die Unabhängigkeit der Republik Makedonien votierten. Vor diesem historischen Hintergrund warb Angela Merkel für das Referendum am 30. September 2018 und für ein Ja zum Abkommen mit Griechenland vom 17. Juni 2018.

 

Nach Auffassung der deutschen Bundeskanzlerin solle der „Namensstreit“ mit Griechenland endgültig überwunden werden. Sie wolle sich zwar nicht in die inneren Angelegenheiten der Republik Makedonien einmischen, doch wisse sie aus eigener Erfahrung, „dass sich historische Chancen nicht alle Tage ergeben“. Ein erfolgreiches Referendum werde die Tür öffnen für die Verankerung der dann „Republik Nord-Makedonien“ in der Europäischen Union (EU) und NATO. Angela Merkel rief die Bürgerinnen und Bürger der Republik Makedonien auf, „die historische Chance“ des Referendums nicht ungenutzt zu lassen. Die deutsche Bundeskanzlerin sagte weiter, dass der 30. September 2018 „ein Schlüsseltag“ für die Republik Makedonien sei. Des Weiteren sei sie optimistisch und gehe von einem positiven Ausgang des Referendums aus.