Vor dem Referendum am 30. September 2018 über das Prespa-Abkommen vom 17. Juni 2018 besuchen hochrangige Politiker die Republik Makedonien, um ein positives Abstimmungsergebnis zu unterstützen.

 

Am 18. September 2018 reiste der deutsche Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) in die makedonische Hauptstadt Skopje. Bei Gesprächen mit Ministerpräsident Zoran Zaev und Außenminister Nikola Dimitrov ging es nach Angaben des Auswärtigen Amts vor allem um die Einigung im sogenannten Namensstreit zwischen Griechenland und der Republik Makedonien vom 17. Juni 2018. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte die Republik Makedonien bereits am 08. September 2018, dem makedonischen Unabhängigkeitstag. Am 08. September 1991 stimmten die makedonischen Bürgerinnen und Bürger in einem Referendum mit großer Mehrheit für die Unabhängigkeit der Republik Makedonien. Die Unabhängigkeitserklärung erfolgte dann am 18. September 1991 durch das makedonische Parlament.

 

Am 20. September 2018 wird die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Federica Mogherini, die Republik Makedonien besuchen. Der US-amerikanische Verteidigungsminister James Mattis wird am 21./22. September 2018 in Skopje erwartet. Die USA befürchten, Russland könnte sich verdeckt in sozialen Medien für ein Nein zum Referendum stark machen. Russland wies den Vorwurf der Einmischung zurück.