Das Außenministerium der Russischen Föderation gab bekannt, dass es aus der Republik Makedonien über die Namensänderung zu „Republik Nord-Makedonien offiziell informiert wurde. Die Russische Föderation hat trotz anfänglicher Bedenken den neuen Namen akzeptiert und wird diesen daher auch nicht im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen blockieren. Die Russische Föderation erkennt den neuen Staatsnamen „Republik Nord-Makedonien“ an.

Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow angekündigt, dass jede Lösung im sogenannten Namensstreit akzeptiert würde, welche breite Unterstützung in der Bevölkerung habe und im Rahmen der Verfassung ohne Einmischung von außen zustande gekommen wäre. Auf Basis dieser Ankündigung hätte die Russische Föderation die Namensänderung zu Nord-Makedonien im UN-Sicherheitsrat blockieren können. Hintergrund ist die damit verbundene Aufnahme der Republik Nord-Makedonien in die NATO, welche von der Russischen Föderation abgelehnt wird.