Europäische Kommission empfiehlt Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nord-Makedonien

Die Kommission der Europäischen Union (EU) empfiehlt EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien und der Republik Nord-Makedonien. Die EU-Kommission zeigt sich zufrieden über die Reform-Fortschritte der Westbalkanstaaten. Die Reformen sollten vor allem die Rechtsstaatlichkeit stärken und die Korruption bekämpfen. Damit ist die Republik Nord-Makedonien dem Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen näher gekommen, zumal Frankreich nach Änderungen im Prozess der Beitrittsverhandlungen Zustimmung signalisiert hat. Bisher hatte vor allem Frankreich den Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nord-Makedonien blockiert. Am 24. März 2020 sollen die Europaminister der 27-Mitgliedsstaaten im Rahmen des Rats der EU darüber debattieren. Entscheiden muss dann jedoch der Europäische Rat einstimmig. Im Europäischen Rat entscheiden die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedsstaaten. Der deutsche Außenminister Heiko Maas begrüßt die Entscheidung der EU-Kommission.