Meine persönliche makedonische Frage und Pelagon

Am 06. August 2019 gibt es zwei persönliche Jubiläen bezüglich der Thematik „Makedonien“ für mich zu begehen. Vor genau 27 Jahren fing meine Beschäftigung mit der makedonischen Frage an. Es war die Anfangszeit im sogenannten Namensstreit zwischen Griechenland und der Republik Makedonien. Eine ausführliche Darstellung darüber findet sich im Artikel „Meine persönliche makedonische Frage“, welchen ich anlässlich meines 25-jährigen Jubiläums verfasste. Nun ist der Namensstreit als stärkstes Symptom des Kulturstreits um „Makedonien“ gelöst und damit ist auch meine persönliche makedonische Frage für mich geklärt. Meine Aktivitäten werden sich in Zukunft darauf fokussieren, die Mechanismen zur objektiv-wissenschaftlichen Klärung der makedonischen Frage zu unterstützen und für die Verbreitung von deren Resultaten zu sorgen.

Ein wichtiges Instrument dafür war und ist auch das Portal „Pelagon“. Hier begehe ich ein rundes Jubiläum. Meine Mitarbeit dort begann vor genau zehn Jahren mit der am 06. August 2009 veröffentlichten Abhandlung „Die erweiterte makedonische Frage als völkerrechtliches Problem“ im Rahmen des Artikels „Andreas Schwarz untersucht den Namensstreit zwischen Makedonien und Griechenland“. Innerhalb von zehn Jahren habe ich 191 Artikel geschrieben und veröffentlicht. Seit dem 01. Januar 2010 bin ich neben Goran Popcanovski der zweite Chefredakteur bei Pelagon. Wir arbeiten seit über zehn Jahren erfolgreich zusammen. Den ersten Kontakt hatten wir 2008. Er selbst ist ethnischer bzw. slawischer Makedonier und ich bin zur Hälfte griechischer Makedonier. Meine Mutter ist eine griechische Makedoniern aus Zentral-Makedonien / Griechenland. Die Zusammenarbeit zwischen uns ist nicht nur sehr gut und fruchtbar, sondern war und ist unter den bestehenden Rahmenbedingungen bezüglich der makedonischen Frage etwas Besonderes. Diese Zusammenarbeit werden wir fortsetzen zum Wohle aller Menschen in der Region Makedonien im Besonderen und auf dem Balkan im Allgemeinen.

Meine persönliche makedonische Frage

Die Beschäftigung mit der makedonischen Frage ist ein wichtiger Teil meines Lebens geworden. Als ich nach 25 Jahren am 06. August 2017 Bilanz zog und meine erworbenen Erkenntnisse in einer Abhandlung zusammenfasste, war gerade der Kulturstreit zwischen Bulgarien und der Republik Makedonien formell beendet worden. Ich war und bin sehr zufrieden darüber, dass beide Parteien die zwischen ihnen bestehenden Differenzen bezüglich der makedonischen Frage nach objektiv-wissenschaftlichen Kriterien überwinden wollen. Diese Klärung soll im Rahmen eines paritätisch zusammengesetzten Expertengremiums erfolgen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen dann in der Bildungs-, Kultur- und Informationspolitik der beiden Staaten umgesetzt werden. Historische Persönlichkeiten und Sachverhalten sollen sogar beiden Parteien zugerechnet werden können.

Eine derartige Lösung strebte ich bereits seit dem Jahr 2007 an. Besonders im Falle des Kulturstreits zwischen Griechenland und der Republik Makedonien, deren stärkstes Symptom der sogenannte Namensstreit war, sollten die Auffassungsunterschiede nach den oben genannten Kriterien und mit den dort beschriebenen Mechanismen erfolgen. Die Begriffe „Makedonien“, „Makedonierin bzw. Makedonier“, „Makedonisch“ und „makedonisch“ haben geografisch, personell und temporär unterschiedliche kulturelle und historische Kontexte. Diese müssen nach objektiv-wissenschaftlichen Kriterien voneinander abgegrenzt werden. So haben die oben genannten Begriffe für die griechische Region Makedonien und ihre Bevölkerung einen anderen kulturellen und historischen Kontext als für die Republik Nord-Makedonien und ihre Bevölkerung. Jede Partei sollte sich nur auf den ihr zugehörigen Kontext beziehen dürfen. Für mich stellt im Übrigen die Entwicklung und Existenz einer makedonischen Kulturnation eine Realität dar, welche nicht mehr negiert werden kann. Die Bezeichnungen für diese Nation und ihre Sprache als „Makedonisch“ sah und sehe ich ebenfalls als folgerichtig an. Es handelt sich hierbei um eine zulässige Territorialableitung vom Siedlungsgebiet der betroffenen Bevölkerung, der geografischen Region Makedonien, wie sie seit dem 19. Jahrhundert definiert wird.

Es sollten seit Veröffentlichung meiner Vorschläge, welche ich mit meinem Kollegen Goran Popcanovski weiter entwickelte, noch rund zehn Jahre vergehen, bis Griechenland und die Republik Makedonien durch das Prespa-Abkommen vom 17. Juni 2018 tatsächlich die oben genannte Lösung vereinbarten. Einzig und alleine die Namensänderung von „Republik Makedonien“ zu „Republik Nord-Makedonien“ war nie Teil der von mir oder der von Goran Popcanovski und mir entwickelten Lösungsmodelle. Diese Namensänderung halte ich für völlig überflüssig. Eine geografische Abgrenzung war auch vor der Namensänderung möglich, die kulturellen Unterschiede zwischen ethnischen bzw. slawischen und griechischen Makedoniern werden daraus nicht ersichtlich. Im Gegenteil: Der neue Name führt eher zu mehr als zu weniger Missverständnissen. Jetzt sieht Makedonien wie ein geteiltes Ganzes aus, vergleichbar mit Nord- und Süd-Korea oder Nord- und Südzypern. Aus meiner Sicht besteht zumindest die Chance, dass sich Griechenland und die Republik Nord-Makedonien eines Tages einvernehmlich auf die Rückbenennung in „Republik Makedonien“ verständigen könnten.

Eine offene Frage bleibt auch der Status der ethnischen bzw. slawischen Makedonier in Bulgarien und Griechenland als Minderheit. Besonders Griechenland lehnt die Anerkennung einer ethnisch-makedonischen Minderheit auf seinem Territorium ab. Die Republik Nord-Makedonien musste ihre Verfassung dahingehend ändern, dass jede Einflussnahme bezüglich der ethnischen bzw. slawischen Makedonier in Griechenland unterbleibt. Eine erfolgreiche Umsetzung der vereinbarten Lösungsmechanismen dürfte langfristig auch zu einer Klärung der Minderheitenfrage führen. Wenn sich zwischen beiden Parteien Vertrauen aufgebaut hat und die freundschaftlichen Beziehungen vertieft wurden, dann wird unter geeigneteren Rahmenbedingungen über die ethnischen bzw. slawischen Makedonier als Minderheit in Griechenland gesprochen werden können. Des Weiteren wird dann auch die Bürgerkriegsgeneration in Griechenland ausgestorben sein. Im griechischen Bürgerkrieg von 1946 bis 1949 kämpften die ethnischen bzw. slawischen Makedonier überwiegend an der Seite der kommunistisch-griechischen Volksfront, welche wiederum von den damals kommunistischen Staaten Bulgarien und Jugoslawien unterstützt wurden. Gerade dies löst im Falle Griechenlands Emotionen aus, die eine sachliche Debatte derzeit noch verhindern.

Insgesamt setzt sich in Griechenland langsam eine differenziertere Betrachtung der neueren makedonischen Geschichte durch. Jahrzehntelang gab es keine objektive Betrachtung dieser, sondern nur eine politisch bzw. national gefärbte Sichtweise, die auch in der griechischen Bildungs-, Kultur- und Informationspolitik Eingang fand. Das macht ein Umdenken in der griechischen Bevölkerung bzw. deren Akzeptanz für objektiv-wissenschaftliche Erkenntnisse zur makedonischen Frage noch recht schwierig.

Meine Aufgabe sehe ich heute vor allem darin, die zwischen Bulgarien, Griechenland und Nord-Makedonien vereinbarten Lösungsmechanismen zu unterstützen und eine objektiv-wissenschaftliche Klärung der makedonischen Frage zu fördern. Denn diese Lösungsmechanismen selbst sind ja noch nicht die angestrebte Klärung, welche noch in jahrelanger Arbeit herbeigeführt werden muss. Dann müssen die gewonnen Erkenntnisse noch in der Bildungs-, Kultur- und Informationspolitik umgesetzt werden. Es wird bis zum endgültigen Ziel noch Jahrzehnte dauern. Bis dahin kann viel passieren. Die Gegner einer Lösung könnten mehr Einfluss gewinnen und das bereits Erreichte unterlaufen. Daher müssen wir hart für das Vereinbarte arbeiten und werben. Des Weiteren müssen wir es auch gegen seine Gegner verteidigen. Hier sehe ich weiterhin eine Aufgabe für mich. Auch wenn ich in ein paar Punkte einen anderen Weg gegangen wäre, wie etwa im Falle des Staatsnamens der Republik Nord-Makedonien, so sehe ich zu den vertraglich vereinbarten Lösungsmechanismen keine Alternativen, unterstütze sie aktiv und halte sie für geeignet, den Kulturstreit um Makedonien endgültig zu überwinden. Eines Tages wird auch die Republik Nord-Makedonien Teil der Europäischen Union (EU) geworden sein. Bulgarien und Griechenland, mit ihren Anteilen an der geografischen Region Makedonien, sind bereits EU-Mitglieder. Mit einer EU-Mitgliedschaft der Republik Nord-Makedonien würde die ganze Region Makedonien unter dem Dach der Europäischen Union vereint sein. Dann sollte die kulturelle Vielseitigkeit Makedoniens auch einen Beitrag zur europäischen Kultur leisten können. Zu diesem Zweck sollten Bulgarien, Griechenland und die Republik Nord-Makedonien die europäische Kulturregion Makedonien unter dem Dach der EU bilden. Nicht mehr als Gegner, sondern als Freunde und Partner können sie diese kulturelle Vielfalt fördern und an ihr partizipieren.

Mein 10-jähriges Jubiläum bei Pelagon

Ab dem Jahr 2007 verstärkte ich meine Aktivitäten bezüglich der Lösungen der Kosovo-Frage und der Namensfrage der Republik Makedonien. Zunächst entwickelte ich den Kosovo-Doppelstatus-Vorschlag. Ausgehend vom Doppel-Status des Kosovos im Rahmen der jugoslawischen Verfassung von 1974 als Subjekt der Föderation und als autonomer Bestandteil Serbiens sollte das Kosovo nach meinem Lösungsmodell sowohl Völkerrechtssubjekt als auch Bestandteil der Republik Serbien sein können. Dafür sollten drei Rechtskreise geschaffen werden. Der erste Rechtskreis wäre das Kosovo als Völkerrechtssubjekt gewesen. Diesem Rechtskreis wären die albanischen Kosovaren zugerechnet worden. Diese wären so völkerrechtlich unabhängig von Serbien gewesen. Der zweite Rechtskreis wäre die serbische Provinz Kosovo gewesen, welcher weiterhin Bestandteil Serbiens geblieben wäre und dem die serbischen Kosovaren zugerechnet worden wären. Andere Volksgruppen hätten sich für einen der beiden Rechtskreise entscheiden können. Im Ergebnis hätten auf dem Territorium des Kosovos zwei staatliche Gewalten bestanden, welche grundsätzlich unabhängig voneinander gewesen wären und sich durchdrungen hätten. Ein dritter Rechtskreis hätte dann die Schnittstellen regeln sollen. Dieser komplexe Lösungsvorschlag sollte die unterschiedlichen Auffassungen der albanischen Kosovaren und der Serben komplett ausgleichen und hätte ggf. auch Vorbild für andere Konflikte sein können, etwa dem zwischen dem israelischen und dem palästinensischen Volk.

Zeitgleich entwickelte ich auch einen Lösungsvorschlag für den Streit zwischen Griechenland und der Republik Makedonien. Diesen Vorschlag veröffentlichte ich im Februar 2008 und sendete ihn im Herbst jenen Jahres auch an das Portal Pelagon. Der Chefredakteur des Portals, Goran Popcanovski, antwortete mir und so kamen wir zunächst per E-Mail ins Gespräch. Später folgten dann auch regelmäßige Telefonaten und wir beschlossen, uns gemeinsam für eine Lösung des Namensstreits einzusetzen. Ich überarbeitete meinen Lösungsvorschlag im Februar 2009 leicht und später erarbeiteten Goran Popcanovski und ich daraus einen gemeinsamen Vorschlag. Wir waren beide bezüglich einer Lösung auf einer Wellenlänge und hatten auch keine substantiellen Meinungsunterschiede. Die wesentlichen Eckpunkte meiner bzw. unseren Lösung sind:

  • Die makedonische Frage soll im Rahmen eines neutralen und unabhängigen Expertengremiums unter Beteiligung der betroffenen Parteien objektiv-wissenschaftlich geklärt werden.
  • Diese objektiv-wissenschaftliche Klärung soll von beiden Parteien im Rahmen ihrer nationalen Bildungs-, Kultur- und Informationspolitik umgesetzt werden.
  • Griechenland akzeptiert den verfassungsmäßigen Namen der Republik Makedonien, kann im bilateralen Verkehr zu ihr jedoch eine hiervon abweichende Bezeichnung benutzen. Des Weiteren erkennt Griechenland die ethnischen bzw. slawischen Makedonier als Nation an.
  • Die Republik Makedonien erkennt die Bedeutung des antiken Makedoniens für die griechische Kultur und Geschichte an und erhebt niemals Ansprüche auf den griechischen Teil von Makedonien.
  • Beide Seiten erkennen an, dass die Begriffe „Makedonien“, „Makedonierin bzw. Makedonier“, „Makedonisch“ und „makedonisch“ zu unterschiedlichen Zeiten auch eine unterschiedliche kulturelle und personelle Bedeutung gehabt haben. Jede der Parteien darf sich bezüglich dieser Begriffe nur auf dem jeweils ihr zugehörigen kulturellen und historischen Kontext bzw. ihren Anteil an der makedonischen Kultur und Geschichte beziehen. Die genauen Abgrenzungen sollen im Rahmen des Expertengremiums erfolgen.
  • Das Expertengremium soll durch einen Vertrag zwischen beiden Parteien oder durch Beschluss des UN-Sicherheitsrates eingesetzt werden.

Bis auf die Namensänderung von Republik Makedonien zu Republik Nord-Makedonien, welche wir beide für überflüssig halten, wurde im Jahr 2018 eine entsprechende Lösung zwischen Griechenland und der Republik Makedonien erreicht.

Am 31. März 2009 starteten wir das makedonisch-griechische Projekt und richteten eine entsprechende Website ein. Ziel war die Überwindung des Kulturstreits zwischen Griechenland und der Republik Makedonien. Wir wollten Mitstreiter gewinnen, besonders aus der Wissenschaft. Trotz einzelner Unterstützungen blieb es schwierig, dieses Ziel zu erreichen. Des Weiteren wurden unsere Lösungsmodelle auch politisch nicht von Griechenland und der Republik Makedonien unterstützt, wobei das Wohlwollen gegenüber unserer angestrebten Lösung in der Republik Makedonien größer war, als in Griechenland. Einige Politiker und institutionelle Vertreter in Deutschland und in der Europäischen Union (EU) unterstützen unserer Lösungsmodelle ebenfalls, doch blieb auch hier der große Durchbruch versagt. Eine entsprechende Petition an den Deutschen Bundestag im August 2009 war sehr erfolgreich, wurde vom Petitionsausschuss als besonders wertvoll erachtet und fand auch etwas Beachtung in den Medien. Die Zeit für eine entsprechende Lösung schien jedoch noch nicht reif zu sein.

Etwa Mitte 2009 erarbeitete ich die Abhandlung „Die erweiterte makedonische Frage als völkerrechtliches Problem“. In diese Abhandlung fügte ich ebenfalls mein Lösungsmodell von 2008/2009 und das von Goran Popcanovski und von mir daraus erarbeitete gemeinsame Lösungsmodell ein. Am 06. August 2009 wurde diese Abhandlung als PDF im Rahmen des Artikels „Andreas Schwarz untersucht den Namensstreit zwischen Makedonien und Griechenland“ bei Pelagon veröffentlicht. Damit begann meine Mitarbeit bei Pelagon, ab dem 01. Januar 2010 auch als zweiter Chefredakteur. Von nun an schrieb und veröffentlichte ich pro Monat mindestens einen großen Artikel. Manchmal waren es auch bis zu drei große Artikel im Monat. Nach zehn Jahren komme ich auf 191 veröffentlichte Artikel. Meine Aufgabenfelder bei Pelagon sind unter anderem:

  • Recherche von Hintergrundinformationen zu tagesaktuellen Themen aus unterschiedlichen Bereichen.
  • Das Verfassen von ausführlichen Artikeln, Berichten und Analysen zu den Themengebieten Makedonien, ehemaliges Jugoslawien, Griechenland, südosteuropäische Staaten, Geschichte des südosteuropäischen Raumes und Völkerrecht sowie zum jugoslawischen und makedonischen Staatsrecht.
  • Aufbau einer Wissensdatenbank mit Hintergrundinformationen zu Makedonien, dem ehemaligen Jugoslawien, Griechenland und Südosteuropa.
  • Aufbau und Pflege eines Netzwerks zu Instituten, politischen Verbänden, Parteien, Journalisten, Botschaftern und Ministerien in Deutschland sowie in Makedonien und Griechenland.
  • Als Chefredakteur für die Themengebiete Politik, Recht, Geschichte und den sogenannten Namensstreit zwischen Griechenland und Makedonien zentral verantwortlich.

Goran Popcanovski und ich stellten das makedonisch-griechische Projekt wieder ein und versuchten dessen Ziele nun im Rahmen von Pelagon zu erreichen. Wir präzisierten daher die Leitlinien für das Portal und unsere Zusammenarbeit wie folgt:

Das Portal „Pelagon“ dient dem Gewinn, dem Austausch und der Verbreitung von Erkenntnissen und Informationen zum Themenkomplex Makedonien und Südosteuropa. Makedonien, mit seiner Bevölkerung, wird hierbei in seiner Gesamtheit und Vielseitigkeit von der Antike bis in die Gegenwart erfasst.

Die Entwicklung und Pflege der hierbei zugrundeliegenden Wissenschaften erfolgt durch die Erfassung von Informationen, Forschungen, Lehrveranstaltungen, Studien, journalistische Tätigkeiten und wissenschaftliche Dienste.

Die größtmögliche Objektivität ist der oberste Leitwert von Pelagon. Daher wahrt das Portal im Rahmen seiner Tätigkeiten strikte Neutralität und Unabhängigkeit. Die verschiedenen Ansichten und Meinungen zu einzelnen Themen werden ausgewogen dargestellt. Ein bestimmter Standpunkt zu einem Thema wird grundsätzlich unter Berücksichtigung der anderen bzw. gegenteiligen Standpunkte veröffentlicht.

Am 24. April 2014 starteten wir den Wissenschaftlichen Dienst zu Makedonien / Südosteuropa und etablierten aus unseren Artikeln eine umfangreiche Datenbank. Des Weiteren erstellen wir auf Wunsch Ausarbeitungen und beantworten Anfragen. Unser Vorbild ist hierbei der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages.

Neben meinen Artikeln veröffentlichte ich insgesamt vier Abhandlungen. Am 05. Juni 2017 zunächst die Abhandlung „Der Zerfall der Sozialistisch Föderativen Republik Jugoslawien“. Zu meinem 25-jährigen persönlichen Makedonien-Jubiläum am 06. August 2017 die Abhandlung „Die makedonische Frage“, welche genau zwei Jahre später erneut und in überarbeiteter Form veröffentlicht wurde. Eine sehr ausführliche Abhandlung zum Komplex Jugoslawien wurde unter dem Titel „Die jugoslawische Frage“ am 06. Mai 2019 veröffentlicht. Meine erste Abhandlung „Die erweiterte makedonischen Frage als völkerrechtliches Problem“ liegt bis heute in ihrer Version vom 06. August 2010 vor.

Insgesamt habe ich alle grundlegenden aktuellen und historischen Themen im Rahmen von Aufsätzen bzw. Artikeln bearbeitet. Der sogenannte Namensstreit ist gelöst. Bulgarien, Griechenland und Nord-Makedonien haben ihren Kulturstreit formell beigelegt. Bis zu einer endgültigen Überwindung dieses Streits ist es allerdings noch ein weiter Weg. Ich selbst werde diesen Weg weiterhin als zweiter Chefredakteur begleiten und auch noch Artikel schreiben. Allerdings werde ich nach zehn Jahren nicht mehr in jeden Monat einen Artikel verfassen und veröffentlichen können. Zum einen gehen mir die Themen aus, zum anderen stehen auch neue Herausforderungen für mich an. Doch bleibe ich dem Themenkomplex Makedonien und Pelagon treu und werde mich in anderer Weise und mit vollem Einsatz einbringen. So werde ich mich unter anderem mehr auf die grundlegenden Dinge konzentrieren und vor allem unsere Autoren fördern. Des Weiteren werden Goran Popcanovski und ich eine objektive Berichterstattung und Informationsquelle garantieren.

Danksagungen

Seit zehn Jahren arbeite und schreibe ich für Pelagon – Nachrichten und Informationen aus und über Makedonien, seit dem Jahr 2010 in der Funktion als zweiter Chefredakteur. Zu großem Dank bin ich daher meinem Kollegen und erstem Chefredakteur Goran Popcanovski verpflichtet! Wir sind ein sehr gutes Team und arbeiten seit mehr als zehn Jahren sehr gut zusammen. Unter anderem hat er einige meiner Texte Korrektur gelesen und mich technisch unterstützt. Darüber hinaus arbeite ich mit Goran Popcanovski auch fachlich und an einer Lösungsfindung im sogenannten Kulturstreit um Makedonien zusammen. Im Jahr 2014 haben wir zusammen den Wissenschaftlichen Dienst zu Makedonien / Südosteuropa erfolgreich aufgebaut, wollen diesen etablieren und weiter ausbauen.  Insgesamt eine sehr fruchtbare und sehr wertvolle Zusammenarbeit!

Doch ohne weitere Unterstützung würde mir diese Arbeit deutlich schwerer fallen. Mein großer Dank gilt daher auch Martin Wosnitza, der seit über sieben Jahren regelmäßig alle meine großen Artikel professionell Korrektur liest und damit wesentlich zum Gelingen dieser Artikel beiträgt! In diesen rund sieben Jahren waren es rund 150 Artikel und andere Texte! Über das reine Korrekturlesen hinaus gibt er mir wertvolle Tipps und macht wichtige Anmerkungen. Die Zusammenarbeit mit Martin Wosnitza ist ebenfalls sehr fruchtbar und sehr wertvoll.

Meinen ganz herzlichen Dank möchte ich auch Kornelija Utevska-Gligorovska (Außenministerium der Republik Nord-Makedonien und ehemalige Botschafterin in Deutschland), Holger-Michael Arndt (Honorarkonsul der Republik Nord-Makedonien in NRW / Geschäftsführung des Civic-Instituts) und Goce Peroski (Leiter des Büros des Honorarkonsulats der Republik Nord-Makedonien in NRW / Civic-Insitut / Staatlich geprüfter Übersetzer für Makedonisch sowie ermächtigter Übersetzer und beeidigter Dolmetscher am Oberlandesgericht Düsseldorf) aussprechen. Sie unterstützen mich bei meiner Arbeit und ich kann mich bei Fragen immer an sie wenden. Das war und ist immer sehr wertvoll für mich.

Zu großem Dank bin ich auch Anna Langosch und Justine Schindler verpflichtet! Beide haben in der Vergangenheit viele große Artikel von mir Korrektur gelesen und mich damit sehr unterstützt. Auch allen namentlich nicht genannten Personen, die mir ebenfalls geholfen haben, möchte ich an dieser Stelle ein großes Dankeschön aussprechen! Ebenfalls ein großes Dankeschön auch an alle meine Leserinnen und Leser!

Abhandlungen zum Thema Makedonien / Südosteuropa:

  1. Die erweiterte makedonische Frage als völkerrechtliches Problem
  2. Die makedonische Frage
  3. Die jugoslawische Frage