20 Jahre Interimsabkommen zwischen Griechenland und der Republik Makedonien

Das „Abkommen über die Normalisierung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen“ zwischen Griechenland und der Republik Makedonien, kurz Interimsabkommen, wurde vor 20 Jahren am 13.09.1995 vom damaligen griechischen Außenminister Karolos Papoulias und seinem damaligen makedonischen Amtskollegen Stevo Crvenkovski unterzeichnet. Das Interimsabkommen trat 30 Tage nach der Unterzeichnung, welche am Sitz der Vereinten Nationen (UN) in New York stattfand, in Kraft. Vorausgegangen

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Balkanische Fragen, Probleme und Perspektiven im Jahre 2014

Zwei Balkankriege (1912/13) und der Erste Weltkrieg (1914 bis 1918) hinterließen auf dem Balkan viele offene Fragen und Probleme, die bis in die heutige Zeit hineinwirken. Symptome dieser offenen Fragen und Probleme sind unter anderem in Bosnien und Herzegowina, im Kosovo und der Republik Makedonien wahrnehmbar. Im Falle von Bosnien und Herzegowina und dem Kosovo  stellt die serbische Frage einen

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Die jugoslawische und die makedonische Verfassungsrevision von 1974

Im Jahre 1974 wurde die Verfassungsordnung der „Sozialistisch Föderativen Republik Jugoslawien“ („SFRJ“) auf neue Grundlagen gestellt. Im Kern wurde der Föderalismus stark ausgebaut, d.h. wesentliche Kompetenzen wurden von der Ebene der jugoslawischen Föderation auf die sechs „Sozialistischen Republiken“ und die zwei „Sozialistisch Autonomen Gebietskörperschaften“ (Kosovo und Vojvodina) im Verband der Sozialistischen Republik Serbien übertragen. Aufgrund dieser umfangreichen Verfassungsneugebung bedurfte es

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Vor 120 Jahren: Die Gründung der Inneren Makedonischen Revolutionären Organisation – IMRO

Mit der Gründung der „Inneren Makedonischen Revolutionären Organisation“, kurz „IMRO“, am 23.10.1893 kam ein neuer und entscheidender Faktor in die Auseinandersetzung um die makedonischen Frage und das Schicksal Makedoniens hinzu. Die IMRO sollte den „Brennpunkt Makedonien“ bis in die Mitte der 1930er Jahre prägen, versank anschließend jedoch weitgehend in der Bedeutungslosigkeit. Durch die Anerkennung der ethnischen bzw. slawischen Makedonier am

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Vor 100 Jahren: Der Friedensvertrag von Bukarest und das Schicksal Makedoniens

Der Friedensvertrag von Bukarest vom 10.08.1913 besiegelte nachhaltig das Schicksal Makedoniens, in dem es endgültig zwischen Bulgarien, Griechenland und Serbien aufgeteilt wurde. Diese Aufteilung besteht bis heute im Wesentlichen so fort. Aus dem serbischen bzw. jugoslawischen Teil von Makedonien entstand am 02.08.1944 der makedonische Staat, der bis zum 18.09.1991 Gliedstaat in einer jugoslawischen Föderation war. Seitdem ist er als „Republik

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Karikatur über den gescheiterten Ilinden-Aufstand in Mazedonien

    In Berlin erscheint zu Beginn des 20. Jahrhunderts die monatliche Zeitschrift “Lustige Blätter”. Insbesondere die Oktober-Ausgabe aus dem Jahr 1903 zeigt eine interessante Karikatur auf der Titelseite, auf welcher die Großmächte Russland und damals Österreich mit den Türken über Mazedonien sprechen.Die Karikatur wurde kurz nach dem Ilinden-Aufstand vom August 1903 veröffentlicht, der von den Türken blutig niedergeschlagen wurde.

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Vor 50 Jahren: Das schwere Erdbeben von Skopje

Am 26.07.1963 um 5:17 Uhr begann das folgenschwere Erdbeben in Skopje. Diese Katastrophe zerstörte einen Großteil der Gebäude in der makedonischen Hauptstadt, darunter auch die Altstadt von Skopje und forderte 1.070 Menschenleben. Darüber hinaus gab es noch 3.300 Opfer mit schwersten Verletzungen. Die Gebäude fielen ein wie Kartenhäuser, etwa 200.000 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Skopje  bzw. 75 Prozent der

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10.06.323 vor Christus: Alexander der Große stirbt in Babylon

Der bekannte König von Makedonien, Alexander der Große, hat in nur kurzer Zeit ein Weltreich begründet, das vom heutigen Makedonien bis nach Ägypten und an den Indus reichte. Basis für seine Eroberungen war die Hegemonie über die antiken griechischen Stämme, die aufgrund der Eroberungsfeldzüge von Philipp dem Zweiten, seinem Vater, erreicht wurde. Während der Vorbereitung eines erneuten Feldzuges zur Eroberung

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Vor 50 Jahren: Verfassungsreform und Einführung der Verfassungsgerichtsbarkeit im makedonischen Staat

Im Jahre 1963 erhielt der makedonische Staat im Rahmen der jugoslawischen Föderation eine neue Verfassung. Mit deren Inkrafttreten am 07.07.1963 änderte sich auch die Staatsbezeichnung von „Volksrepublik Makedonien“ zu „Sozialistischer Republik Makedonien“. Aufgrund dieser neuen Verfassung wurde erstmalig auch eine Verfassungsgerichtsbarkeit in der (Sozialistischen) Republik Makedonien eingeführt. Grundlage für diese makedonische Verfassungsreform war eine entsprechende Reform und Verfassungsneugebung für die

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Vor 20 Jahren: Blauhelme der Vereinten Nationen für die Republik Makedonien

Am 11.12.1992 beschloss der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (VN) (Resolution 795) die Entsendung von über 800 Blauhelmsoldaten, Militärbeobachtern und Polizisten sowie von entsprechenden Verwaltungspersonal in die Republik Makedonien. Hintergrund war die Befürchtung der Republik Makedonien, dass der Konflikt im zerfallenden Jugoslawien über Serbien auch auf die Republik Makedonien übergreifen könnte. Besonders bei einem bewaffneten Konflikt im benachbartem Kosovo wurde ein

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