Hessischer Friedenspreis geht an Alexis Tsipras und Zoran Zaev

Der damalige griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras und der noch amtierende Ministerpräsident Nord-Makedoniens Zoran Zaev beendeten den Kultur- und Namensstreit um Makedonien durch das nach dem Ort der Unterzeichnung benannte Prespa-Abkommen, welches von den Außenministern beider Staaten am 17. Juni 2018 unterzeichnet wurde. Damit wurde nach rund 27 Jahren der zwischen Griechenland und der Republik Makedonien (seit 12. Februar 2019: Republik Nord-Makedonien) bestehende Konflikt beendet. Dafür erhielten beide Politiker und Staatsmänner bereits den internationalen Preis des Westfälischen Friedens 2020, welcher aufgrund der Pandemie erst im Jahr 2021 übergeben wird.

Nun geht aufgrund desselben Hintergrunds auch der Hessische Friedenspreis 2020 an Alexis Tsipras und Zoran Zaev. Dies verkündete der Hessische Landtag am 14. Dezember 2020 in einer Pressekonferenz. Eine ausführliche Begründung zur Vergabe findet sich auf der Website des Leibniz-Instituts – Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung: „Der Hessische Friedenspreis 2020