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Das Portal „Pelagon“ hat seine Tätigkeit beendet und ist offline

Wir, das Team von Pelagon, haben uns schweren Herzens dazu entschlossen das Portal „Pelagon – Nachrichten und Informationen aus und über Makedonien“ mit Ablauf des 06. November 2021 einzustellen und vom Netz zu nehmen. Damit ist unsere Tätigkeit offiziell beendet.

Unsere ehrenamtliche Arbeit hat uns immer eine große Freude bereitet. Seit dem 30. April 2008 ist Pelagon online, mit sehr vielen gut fundierten Artikeln. Die größtmögliche Objektivität ist unser oberster Leitwert. Daher wahrt das Portal im Rahmen seiner Tätigkeiten strikte Neutralität und Unabhängigkeit. Die Redaktionsarbeit ist jedoch sehr umfangreich und nimmt viel Zeit in Anspruch. Neben unseren privaten und beruflichen Verpflichtungen ist es kaum noch zu schaffen, wenn wir weiterhin unseren hohen Anforderungen treu bleiben wollen.

Entscheidend für uns war jedoch eine finanzielle Forderung an Pelagon, für ein Bild, was sich in einem versteckten Ordner befand und aus Versehen nicht gelöscht war. Es befand sich in einem rund 10 Jahre alten Artikel. Wir verwenden aus urheberrechtlichen Gründen grundsätzlich keine Bilder und achten die Rechte anderer. Wir verdienen mit der Website kein Geld. Unser Team leistet die umfangreiche Arbeit zur Pflege und Entwicklung des Portals Pelagon völlig unentgeltlich. Das Risiko wollen wir nicht mehr tragen und daher haben wir uns in unserer letzten Redaktionssitzung zu diesem nicht ganz leichten Schritt entschlossen.

Die Artikel, Abhandlungen und anderen Ausarbeitungen auf Pelagon (30.04.2008 – 06.11.2021), besonders die im Rahmen des Wissenschaftlichen Dienstes zu Makedonien / Südosteuropa erstellten, sollen im Form eines Archivs eines Tages wieder zugänglich gemacht werden. Hier sind wir allerdings noch ergebnisoffen in den Planungen.

Für die Zukunft wünschen wir uns, dass der Kulturstreit um „Makedonien“ endgültig überwunden wird, dass Bulgaren, Griechen und ethnischer Makedonier unter dem Dach der Europäischen Union (EU) friedlich und freundschaftlich miteinander leben. Vielleicht schaffen es diese Völker eine europäische Kulturregion zu gründen, in der die ganze kulturelle Vielfalt Makedoniens zur Geltung kommt.

Eine entsprechende und prosperierende Zukunft wünschen wir allen Völkern auf dem Balkan. Im Rahmen von Nationalstaaten können die südslawischen und die anderen Völker ihren Traum von Einheit und Vereinigung nicht verwirklichen. Dennoch gibt es einen alternativen Weg: Im Rahmen der Europäischen Union (EU) können alle Völker ihren Traum von Einheit unter einem Dach verwirklichen. Innerhalb der EU verlieren staatliche Grenzen ihre Bedeutung und es könnten europäische Kulturregionen gebildet werden. Die Albaner, Bosniaken, Kroaten, Serben und andere Völker können ihren jahrhundertealten Traum nach Einheit unter einem Dach im Rahmen der EU effektiv verwirklichen, ohne dies auf Kosten der jeweils anderen Volksgruppen verwirklichen zu müssen. Diesen Zielen fühlen wir uns weiterhin verpflichtet, über die Existenz des Portals Pelagon hinaus.

Alle unseren Leserinnen und Lesern danken wir sehr! Wir danken auch allen sehr, die uns geholfen und unterstützt haben! Wir wünschen Euch / Ihnen alles Gute!

Alles Gute! Euer Team von Pelagon