Milososki: „Die roten Linien im Namensstreit sind eine Rote Karte für einen Kompromiss“

„Anstatt das sich Griechenland sich dazu widmet, die Positionen von beiden Seiten anzunähern, verschwendet es Energie, Zeit und Diplomatie darin, wer beschuldigt werden soll, dass es keine Lösung gibt. Die griechische Diplomatie ist eher darauf fokussiert, das sog. „Blame Game“ in diesem bilateralen Streit zu spielen, anstatt die unterschiedlichen Positionen sachlich zu bewerten und anzunähern, und nicht leere Phrasen und Rhetorikspiele mit roten Linien zu spielen. Nach meiner Ansicht ist dies eine Rote Karte für irgendein Kompromiss.“ so der mazedonische Außenminister Antonio Milososki.

Es geht davon aus, dass der Streit solange nicht gelöst werden wird, solange man das Augenmerk nicht auf denjenigen richtet, der auch dafür verantwortlich ist.

In Mazedonien gibt es eine große Unterstützung für den EU- und NATO-Beitritt, jedoch ist für das Land wichtiger, eine Marktwirtschaft sicherzustellen, die ausländische Investitionen anzieht und die Vorteile des visafreien Reisens nutzt.