Namensfrage: „Die Verhandlungen müssen intensiviert werden“

Die heutige Verhandlungsrunde in Genf zwischen Mazedonien und Griechenland verlief wie erwartet ergebnislos, nachdem griechische Medien spekuliert hatten, dass eine Lösung greifbar nah sei.

Matthew Nimetz

„Mazedonien und Griechenland sind bereit, eine Lösung in der Namensfrage zu finden“, dies teilte der UN-Sondervermittler Matthew Nimetz heute nach dem Treffen mit den beiden Unterhändlern Jolevski und Vasiliakis in einer Pressekonferenz mit.

Seiner Ansicht nach, ist die Zeit gekommen, intensiver nach einer Lösung zu suchen. Eine Lösung würde für mehr Sicherheit in der Region sorgen, ebenfalls würde auch der Weg frei für eine NATO-Mitgliedschaft Mazedoniens werden.

Der mazedonische Vertreter Zoran Jolevski sagte, dass Mazedonien bereit für eine Lösung ist, nicht jedoch mit einer Lösung, die die nationale Identität und die Identität der Nation gefährdet.

Nimetz wird vom 6.-9. Juli 2009 zu Besuchen in Skopje und Athen erwartet werden, um beide Regierungen mit einem eventuellen Namen, mit den Einzelheiten wo dieser Name verwendet würde und welche Maßnahmen notwendig sind, die Namensfrage formell vor den Vereinten Nationen zu schließen.

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