Deutschland ist ein starker Unterstützer der EU-Integration Mazedoniens

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In einer gestrigen Pressemitteilung in Berlin äußerte sich der mazedonische Vizeminister und Minister für die EU-Integration, Ivica Bocevski, zu den aktuellen Beziehungen zwischen Deutschland und Mazedonien. „Die deutsch-mazedonischen Beziehungen sind außergewöhnlich, im positiven Sinne, und dennoch gibt es noch weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Mazedonien hat in Deutschland stets einen wichtigen Unterstützer für den EU-Integrationsprozess gesehen und dies werde sich auch in Zukunft weiter fortsetzen.“

Ivica Bocevski bei der Pressekonferenz in Berlin (Bildquelle: Sitel)

Bocevski traf sich am Mittwoch mit mehreren Bundestagsabgeordneten um mit ihnen über den weiteren Verlauf der EU-Integration Mazedonien zu sprechen, aber auch Themen wie die Vorbereitungen für die anstehenden Kommunal- und Präsidentschaftswahlen, die Visa-Befreiung und die Akkreditierung für das IPA Programm zu diskutieren. Ivica Bocesvki betonte, dass die Anstehenden Wahlen der Gradmesser sein werden, welcher über den Zeitpunkt zum Start von EU-Beitrittsverhandlungen sein werde.

Zum Namensstreit mit Athen sagte Bocevski, dass es einen subjektiven Faktor gebe, der außerhalb der Kontrolle Mazedoniens liege, nämlich beim „südlichen Nachbarn“, und deshalb wäre es nicht angebracht, Prognosen über den Erhalt eines Datums für Beitrittsverhandlungen zu sprechen.

Der Deutschlandbesuch Bovevskis dauert bis heute (Donnerstag) an. Geplant sind Treffen mit weiteren Bundestagsabgeordneten, insb. mit Vertretern der CDU/CSU-Fraktion.

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