Flüchtlingsstau an der Grenze zwischen Griechenland und der Republik Makedonien

Die Republik Makedonien lässt nur noch Flüchtlinge und Migranten aus Afghanistan, dem Irak und Syrien einreisen. Hintergrund ist, dass auch Kroatien, Serbien und Slowenien nur noch Flüchtlinge und Migranten aus diesen Staaten einreisen bzw. durchreisen lassen. Da die Republik Makedonien eine große Zahl von Flüchtlingen und Migranten nicht über einen längeren Zeitraum unterbringen und versorgen könne, dürften nur Personen in die Republik Makedonien einreisen, welche auch in den Zielstaaten aufgenommen würden.

Die Folge ist nun ein Flüchtlingsstau auf der griechischen Seite der Grenze zwischen Griechenland und der Republik Makedonien. Bereits mehr als 1.000 Personen sind dort gestrandet. So dürfen unter anderen Personen aus dem Iran und Pakistan nicht in die Republik Makedonien einreisen. Die derzeitige Unterbringung der betroffenen Flüchtlinge und Migranten in Zelten ist aufgrund des nahenden Winters nicht ausreichend. Unter den Flüchtlingen und Migranten breitet sich Unmut über diese Maßnahme aus. Einige protestieren dagegen, in dem sie sich ihre Münder zunähen lassen. Auf Dauer kann diese Situation auch in gewaltsame Auseinandersetzungen und Proteste münden. Eine Lösung der Problematik ist dringen erforderlich.