Roman Herzog: „Namensänderung für EU- und NATO-Beitritt ist unüberlegt“

Ich habe überhaupt kein Verständnis für die Forderung, dass der Name eines Landes geändert werden soll, um ein Ziel zu erreichen“. So kommentierte der ehem. deutsche Präsident Roman Herzog den makedonisch-griechischen Namensstreit. Herzog war nach Mazedonien gereist, um den Orden „8 September“ entgegenzunehmen.

Herzog: „Namen sind Formalitäten. Wenn der Name der Europäischen Union geändert würde, gäbe es im Inneren keine Änderung. Mazedonien ist ein kleines Land, für welches es schwierig ist, seine eigene Position in den Reihen der großen Länder zu erkämpfen.“