WELT ONLINE zum Namensstreit

In WELT ONLINE wurde vor einigen Tagen ein interessanter Artikel in Bezug auf Makedonien veröffentlicht. In dem Artikel wird erklärt, was denn überhaupt Makedonien ist, und warum sich die Republik Makedonien und Griechenland um diesen Namen streiten – besser: Warum Griechenland ein Problem damit hat, dass die Republik Makedonien so heißt.

Neben dem EU-Beitritt, einer Anlehnung an den Film ALEXANDER und dem Projekt „Skopje 2014“ weist WELT ONLINE  schließlich auf die Herkunft des aktuellen makedonischen Ministerpräsidenten hin:

„Die Politiker in der Hauptstadt Mazedoniens, Skopje, verlangen, dass Athen seine mazedonische Minderheit anerkennt und nicht weiterhin von slawophonen Griechen spricht. Offiziell gibt es keine ethnischen Minderheiten in Griechenland, slawophone schon gar nicht. Das sind und waren Griechen, deren Vorfahren vor langer Zeit nach Griechenland eingewandert sind – offiziell. Inoffiziell könnte man eine Gedenktafel in der nordgriechischen Stadt Achlade ins Auge fassen, auf der ein „Nicholaos Grouios“ steht: Ein „Griechischer Held“, der 1940 sein Leben im Italo-Griechischen Krieg für Griechenland ließ. Einige Jahre später emigrierte Gruois‘ Witwe ins jugoslawische Mazedonien. Ihr Enkel, Nikola Gruevski, ist seit 2006 Ministerpräsident Mazedoniens. Unter seiner Regierung gab es einen Rechtsruck mit dem Ziel, sich auf die historischen Wurzeln der Mazedonen zu besinnen.“

(Quelle: WELT ONLINE;  http://www.welt.de/kultur/history/article12779652/Alexander-der-Grosse-Grieche-Mazedone-Slawe.html)