Mazedonien setzt auf alternativen Tourismus

Die weltweite Finanzkrise wird sich direkt auf einige Bereiche der makedonischen Wirtschaft auswirken, insb. im Tourismus. Mit ca. 500.000 ausländischen Gästern steuerte der Tourismus zwei Prozent zum Bruttosozialprodukt bei. Wie heute der makedonsiche Wirtschaftsminister Besimi mitteilte, sind neun Millionen Euro für die Promotion des Landes auf Touristikmessen eingeplant.

Mazedonischer Wirtschaftsminister Fatmir Besimi

„Makedonien ist kein Land des Massentourismus, was aber derzeit auch als Vorteil gewertet werden kann. Weltweit geht die Tendenz weg vom Massentourismus in Richtung alternative Ziele, wie Makedonien“ so Besimi.

Ferner betonte Besimi, dass Makedonien viele kulturelle Schätze hat, die auch viele Interessenten aus dem Ausland anziehen könnten. Diese Art des Tourismus kann ein größeres Potential erzielen und ein wichtiger Teil der makedonischen Wirtschaft werden. Für 2009 ist geplant, interessante, bisher noch eher unbekannte Sehenswürdigkeiten stärker zu bewerben.

Um die Zahl ausländischer Gäste zu erhöhen, sind Subventionen für den Touristikbereich eingeplant. Mit diesen Subventionen könnten die Preise für unterschiedliche Dienstleistungen, Touren und Unterkünfte gesenkt werden.

Quelle: Netpress