HISTORY: Maximilian Brandeisz in Bezug auf makedonischen Frage

  • von

In einer Umfrage bzgl. Balkanförderation antwortete er u. a.:

„…Nicht nur weil die derzeitige Lösung der makedonischen Frage den Prinzipen und Rechten von Freiheit widerspreche, sondern es ironisiert die Prinzipien der Menschlichkeit. Die Reaktionen der neuen Regierung nehmen ihnen auch die ureigenen Minderheitenrechte (die bisher nicht gesehene Leid des makedonischen Volkes sind der Beweis dafür) ud die blutige Niederschlagung ihrer Forderungen“.

Aus dem französischen Original:
„Car la solution actuelle de la question macedonienne est non seulement contraire aux principes de la justice et de la liberte, mais aussi une ironie aux principes de vraie humanite.

La reaction dominante est toujours desireuse de mepriser les droits les plus primitives des minorities (les souffrances inouies du PEUPLE MACEDONIEN en sont les prauves) et de reprimer d`une facon sanglante toutes leurs revendications.“

 

Zur Person:
Maximilian Brandeisz wurde 1894 in Wien geboren. Nach seiner Kriegsverletzung aus dem ersten Weltkrieg war er Vorsitzender der Gesellschaft für Kriegsverletzte in Wien.
Von 1930 bis 1934 war er, bis zur Machtübernahme Österreichs durch Hitler, Mitglied des österreichischen Bundesrats. Danach flüchtete er in die USA.