Klare Ziele und die Bereitschaft zur Diskussion sollen das Makedonisch-Griechisch-Projekt zum Erfolg verhelfen

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Offizielle Pressemitteilung des Makedonisch-Griechischen-Projekts:

Im Rahmen des „Makedonisch-Griechischen-Projektes“ soll die erweiterte makedonische Frage und der daraus resultierende Namensstreit zwischen der Griechischen Republik und der Republik Makedonien* (Ehemalige jugoslawische Republik Makedonien) auf Basis von wissenschaftlichen Fakten in Verbindung mit einer darauf aufbauenden politischen Lösung völkerrechtlich endgültig geklärt werden.

Ein weiteres Ziel dieses Projektes ist es, die Verständigung zwischen Personen aus der Griechischen Republik und der Republik Makedonien* (Ehemalige jugoslawische Republik Makedonien) sowie den Aufbau von freundschaftlichen Beziehungen zwischen diesen zu fördern.

Die erweiterte makedonische Frage im Sinne dieses Projekts ist die Summe aus der klassischen und einer neuen makedonischen Frage. Die neue makedonische Frage gliedert sich im Wesentlichen in zwei Teilfragen:

  1. Welcher Art waren das antike Makedonien und die antiken Makedonier?
  2. In welchem Verhältnis stehen das antike Makedonien und die antiken Makedonier zum heutigen Makedonien und zu den heutigen Makedoniern?

Beide Teilfragen können im Wesentlichen nur durch die Wissenschaft und nicht durch die Politik gelöst werden. Daher sollte die Klärung der neuen makedonischen Frage einer entsprechenden Expertenkommission aus engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Geschichte, Ethnologie, Sprachwissenschaften und sonstigen mit dieser Thematik verbundenen wissenschaftlichen Disziplinen überlassen werden.

Neben der fachlichen Kompetenz sind vor allem die Neutralität im Namensstreit zwischen der Griechischen Republik und der Republik Makedonien* (Ehemalige jugoslawische Republik Makedonien) sowie die Unabhängigkeit der mitwirkenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Voraussetzung für die oben genannte Mitwirkung in diesem Projekt.

Im Rahmen dieses Projektes soll neben dem unterstützenden Team aus entsprechenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die jeweils zur Hälfte aus geeigneten Personen aus der Griechischen Republik und aus der Republik Makedonien* bestehen soll.

Diese Arbeitsgruppe soll auf Basis der durch das wissenschaftliche Team erarbeiteten Ergebnisse einen Vorschlag zur völkerrechtlich verbindlichen Klärung des Namensstreites und der erweiterten makedonischen Frage ausarbeiten, die von allen Beteiligten akzeptiert wird und die neusten Erkenntnisse aus der Wissenschaft zu diesem Sachverhalt mitberücksichtigt.

Wir möchten daher alle Interessenteninnen und Interessenten mit den oben genannten Eigenschaften bitten, die bereit wären in diesem Sinne an diesem Projekt mitzuarbeiten, sich bei bei den Projektkoordinatoren zu melden. Wir sind auf ihre Mitarbeit und Unterstützung angewiesen, um einen langwierigen Konflikt innerhalb Europas endgültig zu lösen.

Weiterführende Informationen gibt es auf der Webseite:

www.makedonisch-griechisches-projekt.eu.

* Die Republik Makedonien wurde unter dem provisorischen Namen „Ehemalige jugoslawische Republik Makedonien“ in die UN aufgenommen.