Griechenland will keine Lösung im Namensstreit

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„Der ganzen Welt ist klar, welche Seite keine Lösung in diesem Konflikt anstrebt, und zwar ist dies die Republik mit der Hauptstadt Athen“, so der stellv. makedonische Premier Ivica Bocevski für die Nachrichtenagentur makfax.

Er kommentierte damit die Meldung der konservativen gr. Zeitung Katimerini, nachdem Nimitz das „Einfrieren“ der Verhandlungen in Betracht ziehe, da die makedonische Seite an keiner Lösung interessiert sei. Als Quellen konnte man leider keine Angaben ausfindig machen.

Auf der anderen Seite werden aber gr. Diplomaten zitiert, welche bestätigten, dass Nimitz auch die Frage der Anerkennung der Makedonischen Orthodoxen Kirche bei den Gesprächen in Saloniki thematisiert hatte.

Unterdessen hat die gr. Außenministerin bestätigt, dass Griechenland definitiv einen Start von Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und der Republik Makedonien verhindern werde.

„Es ist verständlich, dass wir gesagt haben und auch dass sie wissen, dass es keine europäische (EU) und euro-atlanische (NATO) Perspektive geben kann, ohne dass es eine Änderung des Namens gibt. Dies gehöre zu gutnachbarlichen Beziehungen“, teilte Kakoyannis in den griechischen Medien mit.

Somit schieben sich beide Seiten nun den schwarzen Peter hin und her, ohne dass eine Lösung gefunden wird. Diese Absicht wird Griechenland unterstellt – zu Unrecht?

i. A. makfax.com.mk